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Schnee und Glätte möglich - so startet die Woche in Franken


Autor: Redaktion

Herzogenaurach, Sonntag, 17. Dezember 2017

Die neue Woche beginnt laut Wetterdienst mit Neuschnee - für Pendler keine gute Nachricht. Doch erreicht der Schnee auch Franken?
Die Veste Coburg mit Schnee bedeckt. Anfang dieser Woche könnte es auch wieder schneien. Foto: Jochen Berger


Schnee und Glätte zum Wochenstart: Gibt es noch weiße Weihnachten?

 

Mit neuen Schneefällen besonders im Süden und Osten Deutschlands beginnt die letzte Woche vor Weihnachten. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zieht Tief "Andreas" vom Nordmeer in Richtung Dänemark und bringt in der Nacht zum Montag teils kräftige Niederschläge mit, die im Norden und Westen bei 4 bis 0 Grad als Regen, aber bereits im Rhein-Main-Gebiet als Schnee den Boden erreichen dürften. Besonders könnte es die Gegenden östlich und südlich von Frankfurt treffen. Es wird bis zu -5 Grad kalt.


Schnee am Montag - aber wohl nur wenig in Franken

Ob auch in Franken Schnee fällt, ist laut Wetterexperte Stefan Ochs noch nicht klar. Der dritte Adventssonntag bringt einigen Regionen zwar nochmals etwas Schnee. Bis zum Abend erwartet Ochs lokal bis zu vier Zentimeter Neuschnee - etwa in der fränkischen Schweiz.


Mythos Weiße Weihnachten - der Faktencheck

Doch der für Montagmorgen erwartete Schnee-Tiefausläufer bleibt laut Ochs am Rhein hängen und kommt kaum ostwärts voran. Demnach bleibt es am Montag praktisch niederschlagsfrei. Darüber würden sich vermutlich die Autofahrer besonders freuen. Völlig verschwunden ist die ursprüngliche Variante mit fünf Zentimeter Neuschnee aber noch nicht. Am wahrscheinlichsten ist laut dem Wetterexperten ein Mittelding (ein bis zwei Zentimeter Neuschnee westlich der Regnitz, kein Schneefall im Osten). Nach -1 Grad am Morgen werden am Montag tagsüber im Regnitztal maximal +1 bis +2 Grad erreicht. Auch laut DWD ist nicht ganz klar, wo am Montagmorgen die Trennlinie zwischen Regen und Schnee verlaufe. Wo es schneit, könnten leicht bis zu 10 Zentimeter zusammenkommen, so dass in den Ballungsräumen mit erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr zu rechnen sei.

Am Dienstag und Mittwoch dehnt sich von Frankreich her ein Hoch zu uns nach Franken aus und schiebt eine schwache Warmfront mit feuchtmilder Luft vor sich her. Dabei entstehen Wolken, ab und zu kann es auch mal schneien, aber nicht allzu viel. Am Tag werden bis +2 Grad erwartet, nachts um -1 Grad.

Ab Donnerstag zieht sich das Hoch wahrscheinlich wieder nach Westen zurück. Dann kommt erneut eine nasskalte Nordwestströmung in Gang.


Wie sind die Chancen auf weiße Weihnachten?

Für die Weihnachtstage muss der Schneefall am Montag freilich noch nichts bedeuten, berichtete DWD-Meteorologe Marcus Beyer. In den Modellen gebe es immer noch Hinweise auf kaltes Winterwetter an Weihnachten.

Wahrscheinlicher sei aber, dass es beim grau-braunen Erscheinungsbild im Flachland bleibe. In den Höhenlagen der Mittelgebirge und Alpen sei hingegen die Schneedecke bereits so üppig, dass dort sicher von einer weißen Weihnacht auszugehen sei.

Reisende am Frankfurter Flughafen müssen sich aber zu Wochenbeginn auf Behinderungen einstellen. Vor allem am Montagvormittag könne es zu Flugausfällen und Verspätungen kommen, teilte Flughafenbetreiber Fraport am Sonntagabend mit. Fluggäste sollten deshalb vorab den Flugstatus auf den Internetseiten ihrer Fluggesellschaften prüfen und vom Online-Check-in am Vorabend Gebrauch machen.