Weihnachtsmarkt war ein Besuchermagnet
Autor: Dieter Gropp
Röttenbach, Sonntag, 17. Dezember 2017
Beim Röttenbacher Weihnachtsmarkt durfte "In der Weihnachtsbäckerei" ebenso wenig fehlen wie ein echter Esel im Stall.
Wer am Samstagnachmittag durch Röttenbach fuhr, sah Familien mit Kind und Kegel in Richtung Rathaus eilen. Dort wurde der zweitägige Röttenbacher Weihnachtsmarkt eröffnet. Zunächst war der Hauptanziehungspunkt für die Kinder ein Stall, dem Stall von Bethlehem nachgebildet, mit lebendigem Esel, Kälbchen und zwei Schafen.
Pünktlich um 16.30 Uhr rollte die Pferdekutsche mit dem Weihnachtsmann auf den Rathaus-Vorplatz. Doch wer von ihm etwas bekommen wollte, musste ihm zumindest erst einmal ein Weihnachtslied singen. Aus vielen Kinderkehlen erklang "O Tannenbaum, o Tannenbaum", und die Mütter und Väter stimmten gern mit ein. Dann reckten sich zahlreiche Kinderhände dem Weihnachtsmann entgegen, um Süßigkeiten zu bekommen. Für ein Erinnerungsfoto stand der als Weihnachtsmann verkleidete Renè Völlner aus Röttenbach auch gern zur Verfügung.
Auf der kleinen Bühne eröffneten die Kleinsten vom katholischen Kindergarten St. Mauritius Röttenbach das Programm des zweitägigen Weihnachts-Marktes. Mit Kochmützen auf dem Kopf und Kochlöffeln und Nudelholz in den Händen spielten die kleinen Köche zu dem Kinderlied "In der Weihnachtsbäckerei" Bewegungsspiele.
Spenden für einen Baum
Die beiden Kindergärtnerinnen Isabell Reichelsdorfer und Christine Dittrich informierten die Eltern, dass die Erzieherinnen und die Kinder des katholischen Kindergartens am Nikolaus-Tag im Kindergarten ihren Adventsmarkt gestaltet hätten. Die Kinder hätten dafür fleißig gebastelt und zwei Weihnachtsbäume verziert. Der eine Baum sei schon gespendet an das Seniorenheim St. Heinrich in Hemhofen. Dort sei der Kindergarten mit seinem kleinen Weihnachts-Programm gewesen.Für den zweiten Baum werde nach dem Auftritt der Kinder durch zwei "Sonnenkinder" des Kindergartens unter den Besuchern des Weihnachtsmarktes mit einem Sparschwein gesammelt. Wenn das Geldsammeln durch das Klingeln eines Weckers beendet werde, bekomme der letzte Spender den zweiten Weihnachtsbaum. Der Sammel-Erlös werde zur Anschaffung eines neuen Gartenfahrzeuges für den Kindergarten genutzt.