Uniklinik Erlangen bekommt 108.000 FFP-2-Masken: Das Unternehmen Scheppach mit Sitz in Ichenhausen (Landkreis Günzburg) hat dem Universitätsklinikum Erlangen 108.000 FFP2-Masken gespendet. Da Scheppach Lieferant des Discounters Norma ist, wurde die Spende über die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung abgewickelt, die nach dem 2010 verstorbenen Unternehmer und Gründer der Handelskette benannt ist.

„Wir haben eine gute Verbindung zum Uni-Klinikum Erlangen und fördern hier regelmäßig u. a. verschiedene Forschungsprojekte. Deshalb war es für uns eine besondere Freude, diese wichtige Schutzausrüstung dem Uni-Klinikum zukommen lassen zu können“, erklärte Dr. Wilhelm Polster, Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, bei der offiziellen Übergabe.

Kerngeschäft der Firma Scheppach sind die Produktion und der Vertrieb von Holzbearbeitungsmaschinen. Im Zuge der Corona-Pandemie sei das Unternehmen jedoch auch in den Vertrieb von Mund-Nase-Bedeckungen eingestiegen, heißt es in einer Mitteilung der Uninklinik.  Am Uni-Klinikum Erlangen gelte folgende Maskenstrategie: Wenn ein negativ auf das Virus SARS-CoV-2 getesteter Patient selbst keinen Mundschutz aufsetzen kann – z. B. wegen einer schweren Atemwegserkrankung –, trägt das Personal eine FFP2-Maske.

Außerdem seien FFP2-Masken im Kontakt mit allen Corona-Patienten vorgeschrieben. „Im Durchschnitt verbrauchen wir aktuell 15.000 FFP2-Masken pro Woche“, berichtete Reinhard Galsterer, stellvertretender Kaufmännischer Direktor des Uni-Klinikums Erlangen, bei der Übergabe. „Diese umfangreiche Spende hilft uns also ungemein, unsere Beschäftigten fast zwei Monate lang bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.“