Unfallserie auf A3: Sechs Unfälle in wenigen Stunde - lange Staus und mehrere Verletzte

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Bei einer Unfallserie auf der A3 wurden mehrere Menschen verletzt und es bildeten sich lange Staus. Symbolfoto: pixabay/Gellinger
Bei einer Unfallserie auf der A3 wurden mehrere Menschen verletzt und es bildeten sich lange Staus. Symbolfoto:  pixabay/Gellinger

An Freitag hat sich auf der A3 in Mittelfranken eine Unfallserie ereignet. Bei sechs Unfällen wurden mindestens sechs Menschen verletzt.

Bereits am Freitagvormittag, 29. Dezember berichtete die Verkehrspolizei Erlangen über drei Verkehrsunfälle auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Regensburg. Diese Unfälle hatten sich am Vormittag in der Zeit zwischen 10.05 Uhr und 10.20 Uhr ereignet.

Doch wie die mittelfränkische Polizei am Samstagmorgen berichtet, war die Unfallserie auf der Autobahn damit noch lange nicht beendet.

In der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 16.48 Uhr ereigneten sich noch insgesamt sechs weitere Unfälle auf der A3. Beide Fahrtrichtungen waren mit jeweils drei Unfällen betroffen. In Summe bildeten sich in beiden Richtungen kilometerlange Staus.


Die Unfallserie begann mit Auffahrunfall


Die Unfallserie begann mit einem harmlosen Auffahrunfall um 12 Uhr in Fahrtrichtung Regensburg, kurz nach der Rastanlage Steigerwald-Süd. Ein Sattelzug fuhr am Stauende auf einen vorausfahrenden Wagen auf. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden.

Um 12.20 Uhr wollte eine Autofahrerin von der Rastanlage Steigerwald-Süd auf die A3 auffahren. Hierbei übersah sie einen Sattelzug und kollidierte bei der Einfahrt auf die Hauptfahrbahn mit diesem. Auch hier entstand lediglich ein Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen.



Um 12.50 Uhr ereignete sich laut Polizei der erste Unfall in Fahrtrichtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Pommersfelden hatte sich ein leichter Stau gebildet. Ein Fahrer bremste sein Fahrzeug auf der linken Spur deshalb entsprechend ab. Der nachfolgende Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf. Durch den Anstoß wurde der vorausfahrende Wagen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Spur stehen. Der Fahrer dieses Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Bis zur Bergung der Fahrzeuge blieb die linke Spur gesperrt. Die Feuerwehr aus Heßdorf unterstützte bei diesem Einsatz.


Zu spät gebremst: Unfall auf der A3

Weiter ging die Unfallserie um 13.50 Uhr, mit einem Unfall in Fahrtrichtung Würzburg, zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Höchstadt-Ost. Wieder bremsten die Fahrzeuge am Stauende verkehrsbedingt ab. Ein Fahrer bremste zu spät und fuhr seinem Vordermann auf und schob diesen noch auf ein drittes Fahrzeug. Es blieb aber glücklicherweise bei deutlichen Sachschäden an den betroffenen Fahrzeugen.

Um 14.00 Uhr ereignete sich der "heftigste" Unfall an diesem Nachmittag. Wieder war die Fahrtrichtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Höchstadt-Ost betroffen und wie zuvor mussten die Fahrzeugführer am Stauende bremsen. Ein 67-jähriger Fahrer fuhr hierbei nahezu ungebremst auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. An beiden Autos entstand ein erheblicher Sachschaden und in beiden Fahrzeugen wurden jeweils der Fahrer und der Beifahrer verletzt. Zwei Menschen kamen mit dem Rettungswagen in eine Klinik in Erlangen.

Die Feuerwehren aus Erlangen und aus Heßdorf waren vor Ort, sicherten die Unfallstelle und unterstützten den Rettungsdienst.

Um 16.48 Uhr war dann abschließend wieder die Fahrtrichtung Regensburg betroffen. Zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Erlangen-West fuhren nochmals drei Fahrzeuge aufeinander. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt. Eine Person wurde vorsorglich in die Chirurgie nach Erlangen verbracht. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.