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Stromzähler-Post im Briefkasten - was es damit auf sich hat


Autor: Milena Graf

Erlangen, Donnerstag, 27. August 2026

Mehrere Stadtwerke in Franken berichten aktuell von Post zu Wechseln von Stromzählern. Was dahintersteckt.
Der Brief der Deutschen Messwesen. In dem Schreiben informiert das Unternehmen über eine Installation von Smart Metern.


Wie die Stadtwerke aus Erlangen (ESTW) und Schwabach berichten, landet bei vielen Haushalten aktuell Post im Briefkasten. Das teilten die ESTW in ihrer Pressemitteilung vom Donnerstag (27. August 2026) mit. Darin geht es um den Wechsel des Stromzählers in Privathaushalten. Angaben der Schwabacher Stadtwerke zufolge handelt es sich dabei um Einwürfe zur Installation von Smart Metern.
 
Smart Meter sind intelligente Stromzähler, die laut der Verbraucherzentrale den Verbrauch automatisch messen und die Daten an den Netzbetreiber senden können. Der Einbau der intelligenten Stromzähler gehe in Deutschland jedoch nur schleppend voran, heißt es von den Deutschen Messwesen. Mit den Briefen solle "der Weg zu einem modernen und digitalisierten Stromsystem beschleunigt werden". Um Verträge zeitgleich und regional gesammelt abschließen zu können, würde die Post des Unternehmens eigenen Angaben zufolge immer in beieinanderliegenden Postleitzahl-Gebieten verteilt.

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Die Frist in den Schreiben solle eine kostenfreie Installation ermöglichen, heißt es. Demnach würden keine Kosten für die Installation anfallen, nur eine Jahresgebühr.

"Für die meisten privaten Haushalte besteht derzeit keine Pflicht, auf ein Smart Meter umzusteigen", so die Erlanger Stadtwerke. Ausnahmen seien gesetzlich geregelt. Weitere Nachrichten aus Erlangen-Höchstadt und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.