Thomas Lindenmayer und René Schrettenbrunner treten gegen ihre ehemaligen Klubs an. Coach Helmut Wolff und Christian Bickel verpassen das Wiedersehen.
Thomas Lindenmayer kommt gut zwei Jahre nach seinem Abschied in Möhrendorf als Trainer des Kreisklasse-1-Vereins Hammerbacher SV am Samstag zurück an die alte Wirkungsstätte. Helmut Wolff kickte einst für die Röttenbacher Reserve. Ohne seinen Coach gastiert der SV Buckenhofen (Kreisliga 1) am Sonntag bei der Ersten, in deren Reihen der Ex-Bucki René Schrettenbrunner steht. Auch Christian Bickel verpasst den Auftritt seines SV Wachenroth in der A-Klasse Bamberg 1 bei seinem vorherigen Klub SV Elsendorf.
Kreisliga 1 ER/PEG: TSV Röttenbach - SV Buckenhofen
Der SV Buckenhofen fährt ohne seinen Trainer Helmut Wolff zum ersten Spiel nach Röttenbach (Sonntag, 15 Uhr), denn dieser gönnt sich erst einmal zwei Wochen Urlaub. Vertreten wird er von seinem Co Dieter Feulner.
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Neben dem Trainer sind auch Fußballer beim Auftaktspiel verhindert, weswegen Wolff mit einem Punkt sogar zufrieden wäre. Beim TSV Röttenbach gab es nach dem Abgang von Manuel Kilger, der Trainer in Zeckern wurde, einen kleinen Umbruch. Zumindest ist der ehemalige Buckis-Stürmer René Schrettenbrunner dort wieder im Kader.
"Die Vorbereitung war so lala. Wir sind nicht da, wo ich die Mannschaft hinbekommen will", sagt Wolff und ergänzt. "Wir sind kein Favorit, haben einen sehr tiefen Altersdurchschnitt und sehen diese Saison als Aufbaujahr." Beispielsweise hat der SVB gegen Röttenbach mit Jonas Baier ein Talent dabei, das noch A-Jugend spielen dürfte, sich durch gute Leistungen jedoch angeboten hat.
uwke
Kreisklasse 1 ER/PEG: ASV Möhrendorf - Hammerbacher SV
Nach der Amtsübergabe 2014 sind sich Thomas Lindenmayer und dessen Nachfolger in Möhrendorf, Heinz Halmer, bereits vier Mal begegnet. Zu einem gemeinsamen Engagement kam es allerdings nie. Dabei wollte Ersterer den 14 Jahre jüngeren Halmer um die Jahrtausendwende zu sich lotsen, als er Coach des SC Uttenreuth war, doch Halmer entschied sich für den SC Eltersdorf. Am Samstag um 15 Uhr treffen die beiden erneut in der Kreisklasse 1 aufeinander, denn Lindenmayer wechselte nach sechs Spielzeiten vom ASV zum Hammerbacher SV.
Ob Halmer in Möhrendorf eine ähnlich lange Ära prägen wird? "Ich denke, ein Trainer sollte nicht viel länger als drei Jahre bei einem Verein bleiben", sagt der 40-Jährige.
Es könnte also das letzte Heimspiel des ASV gegen den HSV unter Halmer werden. Apropos Heimspiel: "Das wollen wir gewinnen. Schließlich waren wir Dritter, Hammerbach Fünfter. Außerdem haben wir den HSV vor gut zwei Monaten zu Hause besiegt", erinnert sich Halmer.
rup
Kreisklasse Bamberg 3: FC Thüngfeld - SV RW Lisberg
Mit einem 0:5 in Röbersdorf wurde Thüngfeld am vergangenen Samstag abrupt aus der Aufstiegseuphorie gerissen. "Es war klar, dass wir beim Vorjahresdritten, der sich im Sommer verstärkt hat, nicht viel holen", sagt FC-Vorsitzender und -Abteilungsleiter Hans Dennert gelassen. Die Mannschaft habe trotz Rückstands zu viel gewollt, anstatt das Ergebnis zu verwalten.
"Gegen Lisberg müssen wir die Räume auf unserem kleinen Platz eng machen", erklärt Dennert den Plan, um den ersten Kreisklassenpunkt seit Mai 2013 einzufahren, der dem Team Sicherheit geben würde. Der 57-Jährige erwartet aber eine andere Mannschaft als die, auf die Thüngfeld vor zwei Jahren in der A-Klasse 1 traf. Allerdings: Stanislaw Nikiforow und Marco Gülta, die in der vergangenen Saison zusammen 49 der 90 Lisberger Tore erzielten, sind bei RW immer noch an Bord. Auf der anderen Seite wartet der FC weiter auf die Rückkehr seines Topstürmers Daniel Bickel.
rup
A-Klasse Bamberg 1: FV Elsendorf - SV Wachenroth
Ausgerechnet am Tag des Spiels gegen seinen bisherigen Verein findet das Wachenrother Kellerfest statt, in das Christian Bickel als 2. Vorsitzender des ausrichtenden "Schwallclubs" eingebunden ist.
"Das ist natürlich schade, aber da kann man nichts machen", erklärt Bickel, der nach drei Spielzeiten bei der SG Elsendorf/Weingartsgreuth zum SV zurückkehrte. Ob der FV ohne seinen Kooperationspartner schwächer ist? "Das glaube ich nicht. Die haben viele alte Hasen und mit Bernd Rijnbeek einen guten Trainer bekommen", sagt der 29-Jährige.
Einen Vorteil haben die Gastgeber angesichts des Vorsprungs von einer Partie seiner Meinung nach aber auch nicht. Bereits am vergangenen Samstag kam nämlich ein Fest dazwischen. Während die eigentliche Auftaktbegegnung gegen Pommersfelden deshalb verschoben wurde, ist der SVW - ohne Bickel - diesmal im Einsatz.
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