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Oberreichenbacher Erfolgsgeschichte


Autor: Richard Sänger

Oberreichenbach, Sonntag, 11. Dezember 2016

Auf dem Oberreichenbacher Weihnachtsmarkt nimmt seit zwei Jahrzehnten die Zahl der Anbieter und der Besucher zu.
Das Christkind hielt den traditionellen Prolog. Foto: Richard Sänger


Nur einen Tag dauert der Weihnachtsmarkt in Oberreichenbach, aber er erfreut sich auch im 20. Jahr seit seiner Gründung durch die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Oberreichenbach größter Beliebtheit. Waren es beim ersten Weihnachtsmarkt 1997 gerade einmal 17 Teilnehmer, standen dieses Jahr entlang der Hauptstraße vor der Kirche über 35 Buden.

"Diese Entwicklung zeigt, dass sich der Oberreichenbacher Weihnachtsmarkt auch bei den Marktstandbetreibern großer Beliebtheit erfreut", erklärte Bürgermeister Klaus Hacker (FWG) bei der Begrüßung. Zudem war vor 20 Jahren das Wetter ebenfalls windig und regnerisch, meinte er schmunzelnd. Zum Jubiläumsmarkt kamen auch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (CSU), die Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt (FW) und Walter Nussel (CSU) sowie Vertreter des Comité de jumelage aus der französischen Partnergemeinde Saint Robert.


Glocken läuten zur Eröffnung

Aus nah und fern kamen am Sonntag bei windigem Wetter die Besucher, um sich in der Budenstraße mit letzten Geschenken einzudecken oder einfach die Atmosphäre der Vorweihnachtszeit zu genießen. Eröffnet wurde der Markt nach dem Läuten der Kirchenglocken durch Bürgermeister Klaus Hacker, der sich beim Organisationsteam mit Waltraud Frohring und Franz Teschauer sowie allen Helfern der Initiative bedankte, die auch in diesem wieder ein umfangreiches Programm zusammenstellt hatte.

Nach dem Prolog des Christkindes lauschen die Besucher dem Kirchenchor und den weihnachtlichen Melodien der Jugendkapelle Aurachtal. Auch der Hort und Kinder des Kindergartens Regenbogen begleiteten musikalisch den Besuch des Nikolaus', mit Brässluft gab es einen Marktspaziergang und am späten Nachmittag unterhielt der Posaunenchor.
Das Angebot der Budenstadt war vielfältig und stand den größeren Märkten in nichts nach. Nicht wenige Besucher deckten sich mit stimmungsvollen, weihnachtlichen Dekorationen ein oder fanden das passende Geschenk. Aber auch kulinarisch war man in Oberreichenbach vorbereitet und insbesondere auf die Kinder wartete eine Kutschfahrt durch den Ort. 20 Jahre Weihnachtsmarkt waren auch ein Grund, verdiente Ehrenamtliche beim Adventsgottesdienst in der Egidienkirche zu ehren.
"Für mich hat der Besuch eines Weihnachtsmarktes gleich zwei sehr positive Seiten: Zum einen verbringe ich eine schöne Zeit mit lieben Menschen, ganz ohne Vorweihnachtshektik und Geschenke-Einkaufsstress, zum anderen unterstütze ich gern die Arbeit der örtlichen Vereine und Einrichtungen, die Produkte aus der Region anbieten", erklärte Landrat Alexander Tritthart (CSU).