Der Nürnberger Energieversorger N-Ergie erhöht zum 1. März die Strompreise für Privat- und Gewerbekunden um rund sechs Prozent brutto.
Hauptgrund dafür seien nicht beeinflussbare, gesetzlich regulierte Kosten für die Nutzung der Stromnetze, teilte das Unternehmen am Montag mit. Diese seien schon zum Jahresanfang gestiegen und würden nun an die Verbraucher weitergegeben. Auch die im vergangenen Sommer eingeführte Sonderkundenumlage, wonach bestimmte industrielle Großverbraucher keine Netzentgelte zahlen müssen, diese Entlastung aber auf die übrigen Stromkunden umgelegt wird, trage zu der Erhöhung bei.
Von der Preissteigerung sind 500.000 bis 600.000 Stromkunden betroffen. Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt im Standardtarif mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden jährlich zahlt dadurch etwa 4,50 Euro mehr im Monat. Bei einem Einfamilienhaus sind es rund 8,30 Euro. Die Grundpreise bleiben laut N-Ergie unverändert. Die alten Tarife hatten 14 Monate gegolten, die neuen werden nun bis Ende des Jahres garantiert. Die N-Ergie versorgt ihre Kunden mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme und deckt einen großen Teil Mittelfrankens und einige kleinere angrenzende Gebiete ab.
hier zeigt sich das übliche Muster Ihres Eulenspiegel Multinick-Teams. Als pensionierter Oberlehrer, Lateinangeber und Obergoogler null Sachkompetenz in Energietechnik, aber Andere als Schwätzer beleidigen. Sehr überzeugend!
Das EEG ist eine politische Fehlsteuerung von alleine 8,1 Milliarden hinausgeworfenem Geld der Stromverbraucher und Steuerzahler für Solarstrom. Bei weniger als 3 Prozent Anteil am Energiemix, noch dazu nur sporadisch verfügbar und damit im Netz nicht plan- und speicherbar. Ein Gesetz für renditegeile Subventionsgeier mit grünem Mäntelchen auf Kosten anderer Leute. Ähnlich hochsubventionierte Ananasfarmen in Alaska wären damit gut vergleichbar.
Daß sich stark energieabhängige Unternehmen gegen diese Arbeitsplatzgefährdung und Wettbewerbsverzerrung wehren, ist logisch. Aber was wir hier sehen ist nur das kleine Vorspiel zu einem bereits jetzt vorhersehbaren Energieversorgungs-Desaster für eine extrem energieabhängige Industrienation.
Dazu braucht man sich bloß das "Erneuerbare Energien Gesetz" (EEG) anzuschauen. Ein Schlag ins Gesicht jedes energiesparenden Bürgers oder KMU.
Abegsehen davon, daß es keine "erneuerbare" Energien gibt ...
Schwätzer wie nawi-dingsbums sollte man noch nicht einmal ignorieren.
ich bin es nur beruflich gewöhnt, mich an eine realistische Einschätzung von technischer und soziologischer Machbarkeit zu halten. Wenn ich sehe, daß für die grundlegende Machbarkeit der 'Energiewende' noch nicht einmal die Pläne für die vielen notwendigen Pumpspeicherwerke, Netz Um- bzw. Ausbauten und zusätzlichen Gas/Kohlekraftwerke konkret auf dem Tisch liegen (u.a. weil von der betroffenen Bevölkerung meist schon im Ansatz massiv bekämpft), sind die 4,50 €/Monat doch wirklich lächerlich. Es geht um die grundsätzliche Machbarkeit im (offensichtlich von ideologisch verzückten Laien) offiziell verabschiedeten Zeitplan. Eine Industrienation wie Deutschland in ein solches Abenteuer zu stürzen ist schlicht verantwortungslos.
Von Aufregung keine Spur, nur eine Feststellung, wie ernst es die Koalition ist mit der Entlastung der Bürger. Sie stellen sich vor die Presse schießen gegen die Einspeisevergütung, wie unfair diese vor allem für Geringverdiener ist und im stillen entlasten Sie, im gleichen Moment, wieder mal Konzerne und belasten damit den Bürger.
Aber das scheint ja der Weg zu sein der Ihnen lieber ist Nawi24.
4,50 € mehr pro Monat für einen 3Personen Haushalt ist doch garnichts gegen die Kosten und Stromausfälle, die uns mit der 'Energiewende' bevorstehen. Die Netze sind bereits jetzt, trotz bisher mildem Winter, am Anschlag. Und wir importieren schon kräftig ausländischen Atom- und Kohlestrom.