Der Gemeinderat von Gremsdorf beschäftigte sich unter anderem mit erneuerbaren Energien. So plant Michael Litz von der Litz-Mühle auf einem Acker hinter dem Gremsdorfer Gewerbegebiet die Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage. Auf einem Areal von etwa 34.000 Quadratmetern könnten so pro Stunde 25.000 kW erzeugt werden. Etwa 1,5 Millionen Euro will er dafür in die Hand nehmen. Nach 15 Jahren habe sich die Investition amortisiert. "Die Frage ist, ob der Gemeinderat sich das vorstellen kann", so Bürgermeister Norbert Walter. Stefanie Hahn (WGB) fragte nach, ob denn die Fläche noch erschlossen werden müsse, was Walter bejahte. "Das ist als landwirtschaftliche Fläche vorgesehen." Der Acker sei landwirtschaftlich "nicht hochwertig", erklärte Litz. Michael Wagner (WGB) äußerte Bedenken bezüglich des Bauverkehrs. Litz konnte beruhigen: Es würden lediglich Metalllanzen in den Boden gepresst, die wieder entfernt würden. Das dauere nur etwa eine Woche. Es werde nicht betoniert. Björn Saam (WGB) erwähnte, dass Wald in der Nähe sei und dass eventuell Probleme mit dem Brandschutz auftreten könnten.Wenn man erneuerbare Energien wolle, dann müsse man damit leben, sagte Walter. "Neben einer Straße ging es auch nicht wegen der Blendwirkung." Die Änderung des Flächennutzungsplans wurde schließlich beschlossen.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die geplante Wohnanlage am Kieferndorfer Weg in Höchstadt. Zwar werden die Belange der Gemeinde nicht berührt, jedoch sei damit zu rechnen, dass sich durch das neue Baugebiet das Verkehrsaufkommen auf der B470 erhöht. Die Empfehlung zur Erstellung eines verkehrsplanerischen Konzeptes wurde beschlossen.

Ferienprogramm soll stattfinden

Der Gemeinderat war sich einig: Trotz Corona soll ein Ferienprogramm stattfinden. Angedacht sei der Ausflug für den 5. August. Im Anschluss steht noch ein Abstecher zur Christbaumplantage in Oberwinterbach zur Debatte, kombiniert mit einem Besuch der Sommerrodelbahn in Vestenbergsgreuth . Am 12. August ist eine Kanufahrt auf der Aisch geplant. Auch eine Radtour steht mit auf dem Ferienprogramm. Ziel: Die Kletterwand in Dechsendorf. Ebenfalls geplant sind ein Schnupperangeln am Gemeindeweiher sowie das Abfischen vom Weiher in Buch.

Als Anregung für Gremsdorf schlägt Stefanie Hahn (WGB) das Aufstellen eines Aktenschrankes vor, wie an der Bushaltestelle in Klebheim. Spiele und Bücher könnten dort hinterlegt und so für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Walter erklärt, dass er so etwas bereits im Hinterkopf hatte, doch sei dies an den Kosten gescheitert. "Wir wollen was Schönes haben. Aus Metall und Glas und es muss hermetisch schließen, damit keine Feuchtigkeit rein kann. Eine alte Telefonzelle wäre schön." Doch diese sei nicht so leicht zu bekommen, soWalter. "Wenn jemand weiß, wie man an eine rankommt, soll er Bescheid geben. Das wäre schön."