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Kreis Erlangen-Höchstadt: Schaeffler macht Mitarbeitern Angebot - viele nutzen es


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Herzogenaurach, Montag, 12. Oktober 2026

Die Möglichkeit von Altersteilzeit findet bei den Beschäftigten des Zulieferunternehmens Schaeffler großen Anklang. Mehr Menschen als von der Unternehmensführung erhofft entschieden sich dafür.
Der Schaeffler-Firmensitz in Herzogenaurach. Die Nachfrage nach Altersteilzeit beim Zulieferer Schaeffler ist hoch.


Das im August eingeführte Altersteilzeitprogramm des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler hat mehr Zuspruch gefunden, als von der Unternehmensführung zunächst angenommen. Anstelle der angestrebten 1300 Mitarbeiter, die sich für die Altersteilzeit verpflichten sollten, hätten sich aktuell bereits 1800 Männer und Frauen der Jahrgänge 1971 und älter dafür entschieden, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld in Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt).

Auch ein bereits im Jahr 2024 gestartetes Programm zum freiwilligen Abbau von 4700 Arbeitsplätzen bis Ende 2029 bei Schaeffler laufe schneller als geplant. Bis zum 30. September 2026 seien bereits 3715 Stellen erreicht. Die Zielvorgabe werde nach der aktuellen Planung bereits Ende 2028 - ein Jahr früher als vorgesehen - erreicht. Für die noch abzubauenden 985 Stellen liegen bereits vertragliche Vereinbarungen vor.

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Die damit angestrebten Einsparungen in Höhe von 290 Millionen Euro würden voraussichtlich um 20 Prozent übertroffen, sagte Rosenfeld. Für die Umstrukturierung war ein Betrag in Höhe von rund 500 Millionen Euro zurückgestellt worden. Rückstellungen in Höhe von 84 Millionen Euro könnten nun aufgelöst werden.

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