Herzogenaurach: Heilpraktikerin ärgert sich über rücksichtslose Hundehalter
Autor: Isabel Schaffner
Herzogenaurach, Donnerstag, 07. Oktober 2021
Mit einem Aushang vor ihrem Geschäft in Herzogenaurach wendet sich Naturheilpraktikerin Emmi Weiß an rücksichtslose Hundehalter: "Schämen Sie sich."
- Ärger wegen Hunde-Hinterlassenschaften in Herzogenaurach
- Dekoration vor Geschäft wird beschädigt
- Heilpraktikerin wendet sich mit Zettel an rücksichtslose Halter
Heilpraktikerin Emmi Weiß aus Herzogenaurach steckt viel Liebe in die Dekoration vor ihrem Geschäft im Steinweg 7. Eins ärgert sie jedoch immens: Ihre Blumenkübel werden regelmäßig von Hunden angepinkelt.
Herzogenaurach: Sachbeschädigung durch Hunde sei "Halterproblem"
Die Kübel habe sie deswegen schon dreimal austauschen müssen, berichtet sie inFranken.de. "Die Hunde kacken auch manchmal vor die Tür und es wird nicht aufgeputzt", ärgert sie sich. Nun wendet sie sich mit einem Zettel an die Hundehalter*innen: "Pfui, Pfui, Pfui. An alle Hundehalter - diese Verunstaltung haben Sie zu verantworten. Wir haben nichts gegen Hunde, aber gegen die Hundehalter, die hier regelmäßig ihren Hund an die Blumenkübel urinieren lassen. Schämen Sie sich."
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Einzelne Hundehalter*innen habe sie bereits persönlich angesprochen. Diese seien aber "beratungsresistent" gewesen. Sie hätten kein Verständnis für sie gezeigt.
Weiß hatte früher selbst einen Hund und bezeichnet sich keinesfalls als Hundehasserin. Das Problem liege am anderen Ende der Leine. Es sei ein "Halterproblem", weil zu wenige Leute ihren Tieren beibrächten, nicht an die Hauswand zu pieseln.
Heilpraktikerin Emmi Weiß wünscht sich mehr Rücksicht
Mit ihrem Ärger sei sie nicht allein. "Da gibt es einige, die sich darüber aufregen. Das ist ja nicht nur mein Problem. Das findet ja auch an privaten Häusern statt, die grade neu gestrichen wurden und da macht dann der Hund hin".
Ihr Wunsch an die Hundehalter*innen ist deshalb, "dass sie ihren Hund dann wenigstens in den Rinnstein hineinziehen und halt die anderen Stellen aufsuchen." Es liege also allein in der Hand der Hundebesitzer*innen.