Zehn Feuerwehren aus den Dreifrankeneck-Gemeinden Schlüsselfeld, Burghaslach und Geiselwind waren bei einer Großübung auf dem Gelände des Aschbacher Reisemobilherstellers Concorde im Einsatz.
Nachdem um 15.30 Uhr der Alarm ausgelöst wurde, traf um 15.34 Uhr als erste die örtliche Feuerwehr Aschbach ein.

Bereits drei Minuten später war die Feuerwehr Schlüsselfeld mit fünf Fahrzeugen, darunter ein Wechsellader, am "Brandort". Des weiteren waren die Wehren aus Thüngfeld, Heuchelheim, Wüstenbuch-Ziegelsambach, Geiselwind, Wasserberndorf, Burggrub, Burghaslach und Oberrimbach im Einsatz. Angenommen wurde der "Brand einer Servicehalle" auf dem weitläufigen Firmengelände.

Wie Kreisbrandmeister Manfred Friedrich mitteilte, waren rund 150 Feuerwehrleute vor Ort.
KBM Friedrich und Kreisbrandinspektor Friedrich Riemer, die als Beobachter den Einsatz verfolgten, zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Die Einsatzleitung lag in den Händen des örtlichen Kommandanten Tobias Kleinlein.


14 Gebäude

Renate Gojtka, Bauingenieurin und Schlüsselfelder Stadträtin, gab den Anstoß zu der Übung auf dem Firmengelände mit den Wehren aus dem Stadtgebiet. Als Brandschutzbeauftragte bei Concorde betreut die Bauingenieurin die in insgesamt 14 Gebäuden untergebrachten Produktionshallen, Lager, Ausstellungsräume und Verwaltung.

Auf die Initiative von Josef Körner vom Projektbüro der Kommunalen Allianz wurde daraus eine Übung für das gesamte Dreifrankeneck.


Zwei Stunden im Einsatz

Die drei Gemeinden der Kommunalen Allianz konnten durch die gemeinsame Übung ihre Schlagkraft unter Beweis stellen. Davon überzeugten sich auch die anwesenden Bürgermeister Johannes Krapp (CSU, Schlüsselfeld), Ernst Nickel (FW, Geiselwind) und Armin Luther (CSU, Burghaslach).

Das Wasser für die zwei Stunden dauernde Übung wurde aus dem Löschteich des Unternehmens und aus dem Wasserbehälter am Stellplatz für Reisemobile sowie aus Hydranten entnommen.