"Es werden jedes Jahr mehr", sagt Festivalmanager Daniel zu den Besucherzahlen. "Letztes Jahr waren es etwa 16 000 und davor rund 10 000. Dieses Jahr werden wir aber wohl erstmals die 20 000er Marke knacken."
Den Grund für diesen hohen Andrang sehen sowohl Veranstalter als auch Besucher in dem abwechslungsreichen Angebot auf dem Open-Beatz-Festival 2017. Die Techno-, House-, Elektro-, und EDM-Fans konnten sich an den drei Festivaltagen zwischen vier Bühnen mit den verschiedensten Künstlern entscheiden.
Besonderes Highlight: In diesem Jahr wurde für Naturverbundene Musikfans eigens eine Bühne im angrenzenden Waldgebiet errichtet, in dem die Besucher ausgelassen tanzen und feiern konnten. Weitere Zeitvertreibe auf dem Festivalgelände waren ein Autoscooter, eine Bungee-Jumping Anlage, ein Riesenrad, eine Shisha-Bar und für die etwas ruhigeren Gesellen ein Tischkicker.
"Die Vielfalt ist einfach der Hammer", freut sich die 21-jährige Stefanie. "Wir kommen jedes Jahr hierher und es wird von Mal zu Mal besser" Daher freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Jahr. Das Open Beatz ist unser jährliches Highlight." Auch dieses Jahr waren wieder namhafte Künster wie Ontonic, B-Front, Iceman und Yellow Claw dabei, die den Zuschauern mit ihren Rhythmen einheizten.
Selbstverständlich wurde auch für Sicherheit gesorgt. "Wir sind weit über 100 Mann auf dem Festival. Wenn irgendjemand meint, andere anzupöbeln oder sich aufführen zu müssen wie die Axt im Walde, dann fliegt er hochkant raus. Da hilft ihm dann auch sein VIP-Ticket nichts mehr", erklärte ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals.
Neben allerlei Getränken wurden auch Souvenirs und Klamotten, passend zum Thema, verkauft. Besucher können sich also auch modisch voll mit dem Festival identifizieren, sofern sie das denn möchten. Und für besonders Spontane gab es sogar ein Piercingstudio vor Ort.
"Wir wollen ja schließlich gewährleisten, dass alle Leute Freude und Spaß an der Musik und dem Tanz haben können. Und das geht nur, wenn man sich an Regeln hält."