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Ferienende: Stau und Verletzte im Rückreiseverkehr


Autor: Redaktion

Erlangen, Montag, 02. März 2020

Die Verkehrspolizei Erlangen hatte gestern einiges zu tun: Alleine bei zwei Verkehrsunfällen wurden am Sonntag (01. März 2020) sieben Personen verletzt. Der Sachschaden liegt insgesamt bei 40000 Euro.
Der Rückreiseverkehr aus den Faschingsferien bedingte am Sonntag im Kreis Erlangen neben Staus auch einige Unfallverletzte. Symbolfoto: al-grishin/pixabay


Zunächst war um 09.35 Uhr ein 52-Jähriger mit seinem Auto auf der A 73 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Im Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen und der Ausfahrt Erlangen-Eltersdorf wechselte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen.

Dabei übersah er einen dort fahrenden 23-Jährigen und es kam zu einem Zusammenstoß. Das Fahrzeug des 52-Jährigen schleuderte in die Mittelschutzplanke, dabei wurde seine Beifahrerin leicht verletzt, ebenso wie der 23-Jährige.

Zweiter Unfall mit Kettenreaktion

Um 13.30 Uhr waren dann fünf Fahrzeuge an einem Unfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg beteiligt. Etwa zwei Kilometer nach der Ausfahrt Erlangen-West übersah ein 21-Jähriger im Rückreiseverkehr das Stauende. Er fuhr auf das vor ihm zum Stehen gekommene Fahrzeug mit solcher Wucht auf, dass dieses in die nächsten beiden Autos im Stau geschoben wurde. Ein weiteres Fahrzeug fuhr durch die Trümmerteile und wurde dabei beschädigt.

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Der Verursacher und sein Beifahrer wurden dabei leicht verletzt. Ebenso insgesamt drei Personen in den anderen beteiligten Autos. Von den insgesamt fünf Verletzten wurden zwei mit mittelschweren Verletzungen in einem Krankenhaus aufgenommen.

Der Verkehr konnte an der Unfallstelle während der Räumarbeiten nur auf dem Seitenstreifen vorbeigeleitet werden. So kam es zu einem Rückstau mit bis zu zehn Kilometer Länge.