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Erlangen: Schneidezahn ausgeschlagen wegen Ghettofaust


Autor: Redaktion

Erlangen, Samstag, 02. Februar 2019

Wegen einer Lappalie hat ein 18 Jahre alter Mann nun einen Schneidezahn weniger. In einem Lokal in Erlangen kam es zu einem Streit.
Ein Streit um eine "Ghettofaust" hat einem jungen Mann in Erlangen den Schneidezahn gekostet. Symbolfoto: phio/pixabay.de


Am Freitagabend kam es nach Angaben der mittelfränkischen Polizei in einem Lokal in der Erlanger Innenstadt zu einer Körperverletzung.

Schneidezahn verloren

Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis forderte zunächst von einem flüchtig Bekannten einen Faustgruß, die sogenannte "Ghettofaust". Darüber gerieten die beiden in Streit und der 18-Jährige, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand, versuchte nach seinem Bekannten, einen 16-jährigen Erlanger, zu schlagen.

Der 16-Jährige, der nicht alkoholisiert war, konnte jedoch ausweichen und versetzte seinen Kontrahenten wiederum zwei Faustschläge. Dabei verlor dieser einen Schneidezahn. Seine Verletzungen mussten in der Klinik ärztlich versorgt werden.

Gegen beide Beteiligte werden nun Ermittlungen wegen Körperverletzung geführt.

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