In Erlangen-Höchstadt gelten ab dem 12. Dezember neue Fahrpläne für den Busverkehr. So gibt es unter anderem drei neue Haltestellen in Baiersdorf.
Ab Sonntag, den 12. Dezember 2021 gilt der neue Jahres-Verbundfahrplan des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), teilt das Landratsamt Erlangen-Höchstadt mit.
Taschenfahrpläne liegen zeitnah kostenlos in den Gemeindeverwaltungen des Landkreises Erlangen-Höchstadt aus. Immer informiert über Abfahrten und mögliche Änderungen sind Fahrgäste über www.vgn.de oder mit der VGN-App. Diese bieten unter anderem auch eine Echtzeitauskunft sowie mobile Handytickets.
Die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Fürth haben die gemeinsame VGN-Linie 123 mit einem verbesserten Konzept neu ausgeschrieben. Der neue Betreiber dieser grenzüberschreitenden Regionalbuslinie ist das Busunternehmen Lyst. Auf der VGN-Linie 123 wird das Fahrplan-Angebot an Sonn- und Feiertagen auf einen 2-Stunden-Takt aufgestockt und das Freizeitbad Atlantis und die Fachklinik Herzogenaurach werden auch an diesen Tagen mit angebunden.
Für Pendlerinnen und Pendler gibt es zusätzlich eine Fahrt um 08:21 Uhr ab „Siegelsdorf Bahnhof“ Richtung Herzogenaurach zu den Haltestellen „PUMA Way“, „Münchener Straße“, „Adi-Dassler-Straße“ und „Olympiaring“. Ebenso erfolgt von Montag bis Freitag eine Taktverdichtung im östlichen Linienverlauf (über Obermichelbach) auf einen durchbrochenen Halbstundentakt nachmittags sowie im westlichen Linienverlauf (über Puschendorf und Tuchenbach) auf einen 60-Minuten-Takt.
Die VGN-Linie 252 „Baiersdorf – Erlangen“ fährt ab Sonntag, den 12. Dezember 2021 drei neue Haltestellen in Baiersdorf an. Um den Fahrgästen Richtung Erlangen eine bessere Verbindung anbieten zu können, fährt die Linie 252 auf Wunsch der Stadt Baiersdorf eine größere Runde durch Baiersdorf und hält künftig an den neuen Haltestellen „Bahnhof / Westseite“, „Am Friedhof“ und „Industriestraße“.
Die neuen Einstiegsmöglichkeiten in Baiersdorf Richtung Erlangen sind weitgehend auf die Fahrten der Gegenrichtung abgestimmt. Bei Einstieg „Am Friedhof“ beispielsweise geht die Fahrt erstmal nur bis zur Haltestelle „Am Kreuzbach“. Jedoch endet diese nicht dort, sondern geht nahtlos und ohne Umstieg weiter über die Industriestraße, Bahnhof Ostseite usw. in Richtung Erlangen.
Die auf den Landkreislinien eingesetzten Verstärkerbusse bleiben auch nach den Weihnachtsferien bis zu den Osterferien weiter im Einsatz, um den Schülerinnen und Schülern ein verbessertes Platzangebot auf dem Schulweg zur Verfügung stellen zu können. Der Freistaat Bayern hat das dafür eingesetzte Förderprogramm entsprechend verlängert.