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Bubenreuth: Frau verletzt sich im Wald am Fuß - und wird mit Gebirgs-Trage gerettet


Autor: Redaktion

Bubenreuth, Montag, 17. April 2023

Eine Frau hat sich in einem schwer zugänglichen Waldstück in Bubenreuth am Fuß verletzt, sodass sie mit einer Gebirgs-Trage gerettet werden musste.
Die verletzte Frau wurde mit einer Gebirgs-Trage aus dem Wald gerettet.


Bei einem Ausflug in ein Waldstück in Bubenreuth zog sich eine Frau nachdem sie ausgerutscht war, eine Fußverletzung im Knöchelbereich zu, die ihr eine eigene Rückkehr aus dem Waldstück nicht mehr ermöglichte. Das berichtet das Bayerische Rote Kreuz Erlangen-Höchstadt.

Weitere Personen aus ihrer Gruppe leisteten vorbildlich Erste Hilfe, kümmerten sich um Wärmeschutz, und setzten einen Notruf an die Integrierte Leitstelle in Nürnberg ab. Ebenso stellten sie eine Einweiserin an der Straße ab, die den nachrückenden Rettungskräften den Weg zur Unfallstelle, die sich ca. 300 Meter im unwegsamen Waldgelände befand, wies.

Von der ILS in Nürnberg wurde ein Rettungswagen der ASB Notfallhilfe Erlangen-Höchstadt alarmiert, sowie der diensthabende Notarzt aus Erlangen, wie auch der Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK.

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Die Unfallstelle war mit dem RTW auf Grund der engen und steilen Fuhren im Wald nicht anfahrbar, so das zum Einsatz ebenfalls die Bergwacht Erlangen und die Bergwacht Forchheim mitalarmiert wurden, die innerhalb kürzester Zeit vor Ort waren.

Zum Transport wurde eine Gebirgs-Trage eingesetzt, mit der sich Patienten leicht aus schwierigem Gelände retten lassen. Unter der Trage ist ein Reifen angebracht, der Erschütterungen durch den Untergrund mindert. Die Trage wird von vier Rettungskräften der Bergwacht gesichert im Gelände gefahren.

Von der Unfallstelle wurde die Verletzte dann nach einer ersten Versorgung und Schienung des Fußes mit der Gebirgs-Trage, in die eine Vakuummatratze eingelegt wurde aus dem Gelände gerettet, und zum RTW gebracht, wo sie auf die Fahrtrage des RTW umgelagert wurde, um dann anschließend in ein Krankenhaus in Erlangen gebracht zu werden.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte verlief hervor ragend, und so konnte die Verletzte innerhalb von kurzer Zeit aus ihrer Zwangslage befreit werden, um dann weiter im Krankenhaus versorgt zu werden.