Druckartikel: Frau stürzt im Wald bei Erlangen - schwieriger Rettungseinsatz

Frau stürzt im Wald bei Erlangen - schwieriger Rettungseinsatz


Autor: Stefan Lutter

Bubenreuth, Montag, 19. Januar 2026

Rettungseinsatz in unwegsamem Gelände in Mittelfranken: Im Waldgebiet zwischen Bubenreuth und Erlangen stürzte eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund.
Ein Sonntagsspaziergang im Wald zwischen Bubenreuth und Erlangen endete für eine Frau mit einem schmerzhaften Sturz. Das schwer zugängliche Gelände machte den Einsatz zu einer Herausforderung für die Rettungskräfte.


Das Waldgebiet zwischen Bubenreuth und Erlangen ist bekannt für seine dichten Bäume und verwinkelten Pfade – ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Naturliebhaber. Doch am Sonntag, den 18. Januar 2026, wurde dieser idyllische Ort Schauplatz eines Rettungseinsatzes, als eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund schwer stürzte. Das geht aus einem Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Bubenreuth hervor.

Die Verletzte konnte sich nicht mehr selbstständig aufrichten, und die Rettungskräfte hatten Mühe, die unwegsame Unfallstelle zu erreichen. Feuerwehr, Bergwacht und Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand, um der Frau zu helfen und sie sicher aus dem Wald zu transportieren.

Rettungseinsatz im Wald zwischen Bubenreuth und Erlangen

Wie die Bubenreuther Feuerwehr mitteilt, alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg am Sonntag gegen 9.24 Uhr mehrere Einsatzkräfte zu einem Rettungsdiensteinsatz in unwegsamem Gelände. Der Unfall ereignete sich im Waldgebiet im Landkreis Erlangen-Höchstadt zwischen Bubenreuth und Erlangen, einem dicht bewachsenen und schwer zugänglichen Areal, das sich westlich der Ortschaft Bubenreuth erstreckt und an das Naturschutzgebiet "Brucker Lache" grenzt.

Neben dem First Responder der Feuerwehr Bubenreuth wurden der Einsatzleiter Rettungsdienst, die Bergwacht Erlangen, ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes, ein Notarzt aus Erlangen sowie eine Streife der Polizei zum Einsatzort entsandt.

Aufgrund der unklaren Unfallstelle gestaltete sich die Anfahrt zunächst schwierig, unterstreicht die Feuerwehr. Erst ein männlicher Passant auf einem Waldweg konnte die Einsatzkräfte zur genauen Unfallstelle leiten.

Frau beim Spaziergang gestürzt - Bergesack und spezielle Trage notwendig

Vor Ort fanden die Helfer eine Frau, die beim Spaziergang mit ihrem Hund gestürzt war. Die Dame erlitt schmerzhafte Verletzungen und war nicht mehr in der Lage, ohne Unterstützung aufzustehen. Der First Responder begann umgehend mit der medizinischen Erstversorgung, wobei der Wärmeerhalt der Patientin aufgrund der winterlichen Temperaturen oberste Priorität hatte.

Video:




Kurze Zeit später traf die Bergwacht ein und übernahm die weitere Versorgung der Verletzten. Mit dem Eintreffen des Notarztes wurde die Behandlung intensiviert, unter anderem durch eine Schmerztherapie. Gleichzeitig bereiteten die Einsatzkräfte den Transport aus dem unwegsamen Gelände vor.

Die Rettung der Frau aus dem Wald erfolgte mithilfe eines Bergesacks und einer speziellen Trage, die sich für schwer zugängliche Einsatzorte eignet. Der Transport erforderte die koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte, da das Gelände steil und rutschig war. Nachdem die Patientin sicher aus dem Wald gebracht wurde, übernahm der Rettungsdienst im Rettungswagen die weitere Betreuung und brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Behandlung.

Der Einsatz zeigte erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Rettungsorganisationen ist. Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei arbeiteten Hand in Hand, um die Patientin schnell und sicher zu versorgen. Besonders die Expertise der Bergwacht war entscheidend für die Rettung aus dem schwierigen Gelände.

Die Einsatzkräfte bedanken sich ausdrücklich bei dem Passanten, der durch seine Unterstützung entscheidend dazu beitrug, die Unfallstelle schnell zu lokalisieren.