Erlangen: Beim Filmschauen "Finger 'abgeschossen'" - Mann in Klinik
Autor: Redaktion
Erlangen, Freitag, 09. Oktober 2026
Ein Mann aus Erlangen hat sich versehentlich mit einer Schreckschusspistole in die Finger geschossen. Die Polizei ermittelt, warum er die geladene Waffe benutzt hat.
Am Donnerstag (8. Oktober 2026) gegen 22.30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt wegen einer Schussverletzung durch eine Schreckschusswaffe alarmiert. Da eine Waffe beteiligt war, rückten mehrere Streifen der Polizei zu dem betroffenen Wohnhaus aus.
Direkt vor der Haustür empfing eine 65-jährige Erlangerin die Beamten, wie es im Bericht heißt. Sie erklärte, dass sich ihr 77-jähriger Ehemann versehentlich selbst in den Finger geschossen habe.
Unfall mit Schreckschusswaffe in Erlangen - Polizei hat Fragezeichen
Die Polizei fand den Mann in der Wohnung vor und versorgte zunächst dessen Verletzungen, bis der Rettungsdienst eintraf. Er wurde anschließend in die Unfallchirurgie gebracht. Nach Angaben des Ehepaares saßen beide gemeinsam im Wohnzimmer auf dem Sofa und schauten einen Film, als der 77-Jährige laut Polizei mit seiner geladenen Schreckschusspistole hantierte. Dabei habe sich unbeabsichtigt ein Schuss gelöst. Der Mann verletzte sich an zwei Fingern, weil sich während des Schusses seine linke Hand im Bereich der Mündung befand. Der Titel der Polizeimeldung "Finger 'abgeschossen'" ist somit offenbar im übertragenen Sinn gemeint.
Video:
Warum der Mann mit der mit Reizgaskartuschen geladenen Schreckschusspistole vor dem Fernseher experimentierte, blieb unklar, teilt die Polizei mit. Die Pistole, für die der 77-Jährige eine Erlaubnis besitzt, wurde zur eigenen Sicherheit von der Polizei sichergestellt. Weitere Nachrichten aus Erlangen und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.