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Eckental: Dreiste Schauspieleinlage ermöglicht Flucht vor Polizei


Autor: Redaktion

Eckental, Montag, 06. Juli 2026

Gerade setzte die Polizei einem verdächtigen Wagen nach, da werden die Beamten Zeugen eines vermeintlichen Notfalls. Im Nachhinein stellte sich dieser als dreistes Ablenkungsmanöver heraus.
Durch ein dreistes Ablenkungsmanöver gelang einem verdächtigen Wagen die Flucht vor der Polizei. (Symbolbild)


In der Gemeinde Eckental im Kreis Erlangen-Höchstadt hat ein Mann mit einer dreisten Schauspieleinlage die Flucht eines verdächtigen Autos ermöglicht. Wie die Polizei berichtet, sollte ein Pkw im Ortsteil Eschenau einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden.

Anstatt anzuhalten, flüchtete der Fahrer jedoch mit überhöhter Geschwindigkeit über die B2. Dabei missachtete er das Rotlicht einer Ampel und flüchtete anschließend über den Parkplatz des Baumarkts Toom weiter in Richtung Industriegebiet in der Pettensiedler Straße.

Kurioser Vorfall in Eckental: Mann täuscht Krampfanfall vor

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, wurden dann aber hinter einer Kurve auf eine auf der Straße liegende männliche Person aufmerksam, die augenscheinlich einen Krampfanfall hatte. Da die Polizeistreife natürlich zunächst Erste Hilfe leistete, gelang dem Wagen die Flucht. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, war der medizinische Notfall durch den Mann offenbar nur vorgetäuscht worden, um die weitere Flucht des Pkw zu ermöglichen. Tatsächlich handelte es sich vermutlich um einen der Insassen des flüchtenden Autos.

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 Am Ende wurde bei der Kontrolle des jungen Mannes ein Messer aufgefunden, das in Deutschland nur mit berechtigtem Interesse geführt werden darf - dieses hatte der Mann jedoch nicht. Dafür erwartet ihn nun eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz.

Warum die Person am Steuer des Pkw die Flucht ergriff, konnte im Nachhinein nicht aufgeklärt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum flüchtenden Autofahrer aufgenommen.