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Campingplatz Sebalder Forst: Wohnwagen in Flammen, Besitzer verletzt


Autor: Stefan Lutter

Kalchreuth, Montag, 19. Januar 2026

Auf einem Campingplatz im Sebalder Forst bei Kalchreuth geriet ein Wohnwagen in Brand. Der Besitzer konnte sich retten, erlitt aber eine Rauchgasvergiftung.
Wohnwagenbrand im Sebalder Forst bei Kalchreuth am 17. Januar 2026 löst Großeinsatz der Feuerwehr aus und verursacht 50.000 Euro Sachschaden.


Ein ruhiger Abend auf einem Campingplatz im Sebalder Forst wurde am Samstag, 17. Januar 2026, jäh unterbrochen: Am späten Abend geriet ein Wohnwagen mitsamt Vorzelt in Flammen.

Wie die Polizeiinspektion Erlangen-Land mitteilte, schlief der Besitzer, ein 49 Jahre alter Mann aus Nürnberg, zu diesem Zeitpunkt in seinem Wohnwagen,

Wohnwagenbrand auf Campingplatz im Sebalder Forst

Laut Polizeiangaben ereignete sich der Wohnwagen-Brand am am Samstag, 17. Januar 2026, gegen 23.20 Uhr, auf einem Campingplatz bei Kalchreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Konkret handelt es sich um den Campingplatz im Sebalder Forst, einer bewaldeten Erholungsregion nordöstlich von Nürnberg.

Über den Notruf meldeten Zeugen, dass ein Vorzelt und ein Wohnwagen in Flammen standen. Der Besitzer des Wohnwagens, ein 49 Jahre alter Mann aus Nürnberg, befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Inneren seines Fahrzeugs. Er bemerkte die Gefahr rechtzeitig und konnte sich selbstständig ins Freie retten.

Trotz des raschen Verlassens des Wohnwagens erlitt der Mann eine leichte Rauchgasvergiftung und musste medizinisch behandelt werden.

Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte - 50.000 Euro Schaden

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen sowohl das befestigte Vorzelt als auch der Wohnwagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehrleute aus Kalchreuth und umliegenden Gemeinden waren schnell vor Ort und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Parzellen des Campingplatzes konnte erfolgreich verhindert werden.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden und waren durch die abgelegene Lage des Campingplatzes im Sebalder Forst erschwert. Die Feuerwehrkräfte setzten mehrere Löschfahrzeuge und einen hohen Personaleinsatz ein, um die Flammen zu bekämpfen. Insgesamt waren zahlreiche freiwillige Feuerwehren aus der Umgebung beteiligt.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 50.000 Euro. Der Wohnwagen sowie das Vorzelt wurden vollständig zerstört. Die genaue Ursache des Brandes ist bislang unklar und wird von Ermittlern der zuständigen Polizeibehörde untersucht. 

Der Campingplatz, der als beliebtes Ziel für Naturfreunde und Wanderer gilt, ist von zahlreichen Parzellen geprägt, die oft langfristig von Dauercampern genutzt werden. Die betroffene Parzelle bleibt bis auf Weiteres gesperrt, weitere Schäden an umliegenden Grundstücken konnten jedoch verhindert werden. Die Polizei und die Feuerwehr appellieren an alle Camper, Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und potenzielle Brandrisiken wie offene Flammen oder technische Defekte regelmäßig zu überprüfen. Die Ermittlungen zur Brandursache werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.