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A3 bei Erlangen: Feuerwehr lobt Autofahrerin – "traumatisches Erlebnis"


Autor: Anton Knorr, Ralf Welz, Redaktion

Erlangen, Freitag, 25. Sept. 2026

Auf der A3 bei Erlangen wurde ein 20-Jähriger in seinem Kleinlaster eingeklemmt. Die Feuerwehr spricht von einem "schweren traumatischen Erlebnis" - und lobt in diesem Zusammenhang eine Autofahrerin.
Am Donnerstag (24. September 2026) ereignete sich auf der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Kleintransporters erlitt schwere Verletzungen.


Update vom 25.09.2026: Feuerwehrmann lobt Autofahrerin nach A3‑Unfall – "Ersthelfer sind extrem wichtig" 

Auf der A3 im Bereich Erlangen-Tennenlohe ist ein Kleinlaster auf einen Lkw aufgefahren. Nach dem schweren Unfall musste die Autobahn längere Zeit gesperrt werden. Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend (24. September 2026) gegen 17 Uhr, wie die Polizei mitteilte. Ein 20-jähriger Mann aus Polen fuhr mit seinem Klein-Lkw ungebremst auf einen Lastwagen auf, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Wegen des Verkehrs musste der vorausfahrende Lkw bremsen.

Durch den Aufprall wurde das Fahrerhaus des Kleinlasters massiv deformiert. Der Fahrer wurde dadurch im Bereich der Beine und Füße sowie am Oberkörper eingeklemmt und schwer verletzt. Eine Autofahrerin leistete sofort Erste Hilfe. Heinrich Herzog, Zugführer der Feuerwehr Erlangen, lobte ihr Verhalten gegenüber der Agentur News5. "Ersthelfer sind extrem wichtig", erklärte der Feuerwehrmann.

Besonders hilfreich sei es, wenn verunglückte Personen, die allein unterwegs sind, sofort eine Ansprechperson hätten – wie in diesem Fall auf der A3. Rettungskräfte benötigten in der Regel zehn bis zwölf Minuten, um eine Unfallstelle auf der Autobahn zu erreichen. Ohne die Hilfe der Autofahrerin wäre der Verletzte in dieser Zeit allein im Fahrzeug gewesen. Nach einem "so schweren traumatischen Erlebnis" sei die Anwesenheit eines Ersthelfers besonders wertvoll, sagte Herzog.

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Im vorliegenden Fall habe die Frau sogar über medizinische Fachkenntnisse verfügt und den Verletzten entsprechend unterstützen können. Nachdem die Einsatzkräfte die Versorgung übernommen hatten, blieb die Autobahn noch bis 21.45 Uhr gesperrt.

Erstmeldung vom 24.09.2026: Kleinlaster fährt bei Erlangen in Lkw – schwerer Unfall auf der A3

Der Fahrer des Kleinlasters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Etwa eine Viertelstunde nach dem Zusammenstoß landete ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn, die voll gesperrt werden musste. Kurz nach 17.30 Uhr konnte der verletzte Fahrer befreit werden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend gegenüber inFranken.de. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb nach derzeitigem Stand unverletzt, erläutert die Polizei in ihrem abschließenden Bericht.

Laut Angaben von News5 hielt noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eine Ersthelferin mit medizinischer Erfahrung an der Unfallstelle an und kümmerte sich um den Verletzten.

Während der aufwendigen Rettungsarbeiten kam es auf der A3 zu erheblichen Behinderungen – auch auf der Gegenfahrbahn. Wie News5 weiter berichtete, sollen dort zahlreiche Verkehrsteilnehmer beim Passieren der Unfallstelle abgebremst und teilweise auch Fotos und Videos von dem Unfall und den laufenden Rettungsmaßnahmen gemacht haben.

Die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen ermittelt zur Unfallursache. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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