Bald ist das Höchstadter Freibad wieder fit
Autor: Franziska Rieger
Höchstadt a. d. Aisch, Mittwoch, 22. März 2017
Der Sanitär- und Umkleidebereich im Höchstadter Freibad wird erneuert. Am 3. April sollen die Arbeiten beginnen. Noch ist das Wellenbad im Winterschlaf.
Noch ist es trostlos im Höchstadter Freibad. Im großen Schwimmerbecken dümpelt das trübe Wasser vor sich hin. Am Außenbecken gegenüber tut sich schon was: Thomas Malzer, Hausmeister des Freibads, reinigt die Fliesen im Becken. Langsam wird das verschmutzte Wasser abgelassen, bis das Becken in ein paar Tagen leer ist. Hans-Peter Philipp, Betriebsleiter der Sportstätten, berichtet, dass wie immer über die Wintermonate etliche Fliesen vom Frost gesprungen seien und nun ersetzt werden müssen.
Nicht nur die Becken werden fit für den Frühling gemacht - auch der Sanitär- und Umkleidebereich wird modernisiert. Am 3. April soll es mit den Bauarbeiten los gehen. Zuerst wird entkernt. Die Anlagen werden nicht nur von den Schwimmbadbesuchern, sondern auch von den Sportlern der Eishalle benutzt, sagt Philipp. 1978 wurde das Freibad gebaut, seitdem wurde am Sanitär- und Umkleidebereich außer ein paar kleineren Reparaturen wenig gemacht.
Am 1. Mai öffnet das Freibad seine Türen wieder für Wasserratten und Sonnenhungrige. "Wenn das Wetter nicht zu schlecht ist", betont Philipp. Während dieser Zeit können die Schwimmbadbesucher die Sanitäranlagen in der - ebenfalls neu sanierten - Wärmehalle nutzen. Zum Start der Eishockeysaison Ende September soll der neue Sanitär- und Umkleidebereich fertig sein, so Philipp.
Der Stadtrat hat über die Trockenbau-, Baumeister- und Abbrucharbeiten abgestimmt. Die Trockenbauarbeiten werden mit 60 000 Euro an die Firma ATB aus Stettfeld vergeben. Damit liegen die Kosten 13 000 Euro unter dem Schätzwert. Die Baumeisterarbeiten kommen dagegen 12 000 Euro teurer als geschätzt. Mit 86 000 Euro lieferte die Firma Markus Lukas aus Dachsbach das günstigste Angebot. Für die Trockenbau- und Baumeisterarbeiten hat keine aufgeforderte Höchstadter Firma ein Angebot abgegeben. Die Abbrucharbeiten werden noch an den wirtschaftlich günstigsten Bieter vergeben.