Baiersdorf: Nach tödlicher Hundeattacke - Petition gegen Besitzer gestartet
Autor: Redaktion
Baiersdorf, Montag, 03. Dezember 2018
Ein ausgebüxter Schäferhund hat in Baiersdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) einen Jack-Russel-Terrier so heftig attackiert, dass dieser an den Folgen starb. Der Halter des toten Hundes hat eine Petition gestartet.
Update 3.12.2018, 10.15 Uhr: Petition für Hundehalteverbot gestartet
Der Halter des gestorbenen Jack Russel-Hundes "Jacky" hat inzwischen eine Online-Petition gestartet. Darin fordert er, dass den Haltern des Schäferhunds die Erlaubnis entzogen wird, diesen weiterhin zu besitzen. Begründet wird die Forderung dadurch, dass der Schäferhund gefährlich sei und als solcher (nach Art. 18,37 und 37a LStVG) einzustufen sei. Von den 200 erforderlichen Unterstützern hat die Petition bisher 135 gesammelt.
Baiersdorf: Hund beißt Hund - Jack-Russel-Terrier stirbt
Bereits am Donnerstag (29.11.2018) war es in Baiersdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt) zu einer Hundeattacke gekommen, bei der ein kleiner Jack-Russel-Terrier so schwer verletzt wurde, dass er bei einer Operation kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag.
Gegen 16.00 Uhr war ein Schäferhund aus seinem Grundstück entlaufen und hatte auf dem Weg zur Freilaufzone Wiesenstraße den weißen Jack-Russel-Terrier, der an der Leine geführt wurde, heftig gebissen, teilte die Polizei mit.
Grundstück nicht gesichert: Anzeige gegen Hundehalter
Die Ermittlungen ergaben, dass das genannte Grundstück nicht richtig gesichert war und der Schäferhund bereits Auffälligkeiten zeigte. Es wurde Anzeige gegen den Hundehalter erstattet und das Landratsamt wird eingeschaltet.
In Baiersdorf wurde das Thema in den sozialen Netzwerken bereits thematisiert.
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