Adelsdorf
Alkohol am Steuer

Betrunkener Mann verursacht zwei Unfälle - und fährt bei beiden einfach weiter

Zu gleich zwei Verkehrsunfällen kam es am Mittwoch im Kreis Erlangen-Höchstadt. Bei beiden fuhr der Unfallverursacher einfach weiter, anstatt sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei konnte den Mann allerdings ausfindig machen - und musste feststellen, dass er nicht nüchtern unterwegs war.

Zu einem Auffahrunfall ist es am frühen Mittwochabend (28. September 2022) in der Höchstadter Straße in Adelsdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) gekommen, wie die Polizeiinspektion Höchstadt an der Aisch berichtet. 

Ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt fuhr mit seinem Auto auf ein verkehrsbedingt wartendes Fahrzeug eines 63-Jährigen auf. Der Unfallverursacher bestand darauf, den Unfall ohne die Polizei zu regeln.

Adelsdorf: Alkoholisierter Autofahrer verursacht zwei Unfälle

Nachdem sich die Unfallbeteiligten dahingehend nicht einig wurden, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter. Bereits kurze Zeit später verursachte der 42-Jährige einen weiteren Verkehrsunfall im Bereich von Neuhaus. Hier touchierte er ein Auto im Gegenverkehr nach einem Überholvorgang. Auch hier fuhr er weiter, ohne sich um den Verkehrsunfall und den verursachten Schaden zu kümmern.

Als der Mann von Beamt*innen der Polizei Höchstadt an seiner Wohnadresse angetroffen wurde, stellten diese fest, dass der Unfallverursacher merklich alkoholisiert war. Bei einer Atemalkoholüberprüfung stellte sich ein Wert von 1,2 Promille bei dem Mann heraus. Deshalb musste eine Blutentnahme im Klinikum Höchstadt durchgeführt und der Führerschein des Mannes sichergestellt werden.

Bei den beiden Verkehrsunfällen gab es glücklicherweise keine Verletzten. Es entstand allerdings Sachschaden in Höhe von circa 3500 Euro. Der 42-jährige Unfallverursacher muss sich nun unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Vorschaubild: © Hans/pixabay.com (Symbolbild); Monika Skolimowska/dpa (Symbolbild) Collage: inFranken.de