Druckartikel: A3 bei Gremsdorf: Autohof wird erweitert - hier entsteht ein Aral-Großprojekt

A3 bei Gremsdorf: Autohof wird erweitert - hier entsteht ein Aral-Großprojekt


Autor: Anton Knorr

Gremsdorf, Dienstag, 21. Februar 2023

Im September 2022 haben die Bauarbeiten am Autohof begonnen. In wenigen Monaten soll dort nun ein großer Aral-Ladepark eröffnen.
Auf dem Autohof Gremsdorf an der A3 entsteht ein Großprojekt von Aral. Ein großer Ladepark wird dort gebaut.


  • Autohof Gremsdorf bekommt großen Ladepark
  • Ladesäulen haben Leistung von 300 Kilowatt
  • Solaranlage soll auf das Dach gebaut werden

Seit mehr als 15 Jahren betreibt Tino Fischer die Aral-Tankstelle an der A3 in Gremsdorf. So eine große Veränderung wie jetzt habe es dort noch nie gegeben. Denn der "größte Ladepark der Aral" entsteht an seinem Autohof, so Fischer. Bisher habe es noch gar keine Ladesäule dort gegeben. Auf das neue Dach soll zusätzlich noch eine Fotovoltaikanlage kommen, "damit wir CO₂-neutral werden". 

Autohof Gremsdorf: Großer Aral-Ladepark mit insgesamt 16 Lademöglichkeiten

Der Aral-Ladepark umfasse acht Ladesäulen: "Damit haben Elektroautos insgesamt 16 Lademöglichkeiten", berichtet Tino Fischer, Betreiber der Tankstelle, gegenüber inFranken.de. Die Ladesäulen sollen mit einer Leistung von 150 Kilowatt betrieben werden, sind jedoch für bis zu 300 Kilowatt ausgelegt: "Soweit sind die Autos von heute aber noch nicht", erklärt der Tankstellenbetreiber.

Video:




"Bis jetzt war unser größtes Projekt ein Autogas-Tank, dagegen ist ein ganzer Ladepark natürlich ein riesiges Projekt", sagt Fischer. Der Gastank musste bei dem Bau des Ladeparks allerdings Platz machen und ein neuer werde ab nächster Woche wieder in Betrieb genommen. Aral sei aber nicht der Bauherr, so Tino Fischer: "Die Firma FTB finanziert und baut das Projekt. Nur die Ladesäulen werden von "pulse", was zu Aral gehört, bereitgestellt." FTB sei auch der Verpächter der Tankstelle, erklärt er.

Eigentlich sei das Projekt schon länger geplant gewesen: "Vor 2 Jahren hätten die Ladestationen schon gebaut werden sollen, aber man kann sich nicht vorstellen, was das für ein riesiger Aufwand ist." Bauliche Maßnahmen hätten zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht, doch jetzt habe es "endlich geklappt", freut sich Tino Fischer merklich.

"Sehr gute Lademöglichkeit" für Umgebung - aber auch Durchreisende

"Ich hoffe, dass die Leute erkennen, dass es hier eine sehr gute Lademöglichkeit in der Umgebung gibt und das auch nutzen. Das Projekt soll sich ja auch rentieren, denn die Kosten sind sehr hoch." Für Leute, die mit ihrem E-Auto zur Arbeit pendeln, sei der Ladepark ideal, so Fischer.

Aber auch für Durchreisende sieht der Betreiber hohes Potenzial: "In den Niederlanden gibt es viel mehr Elektroautos als bei uns. Aus den Niederlanden bis hier zum Ladepark ist ungefähr ein Elektrotank, das heißt, dass wahrscheinlich viele bei uns ihr Fahrzeug wieder laden würden."

Die zunächst für Ende April geplante Eröffnung bewertet er allerdings als unrealistisch. Er hoffe zwar, dass es funktioniere, aber rechnet eher mit zwei oder drei Wochen Verspätung.