Lkw-Fahrer hat "Sprengstoff und Handgranaten geladen": Polizei deckt auf A3 kuriosen Schwindel auf

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Auf der A3 bei Erlangen wurde der Fahrer eines Kleintransporters kontrolliert. Angeblich hatte der Mann Gefahrgut geladen - den Beamten fielen jedoch einige Ungereimtheiten auf.

Am Montagnachmittag (2. Mai 2022) war ein Kleintransporter auf der A3 bei Erlangen unterwegs, der als Gefahrguttransporter gekennzeichnet war. Wie die Verkehrspolizei berichtet, war der Fahrer nicht angeschnallt - und wurde deswegen von einer Streife kontrolliert.

Bei der Kontrolle wurden die Beamten jedoch stutzig. Gemeinsam mit dem Gefahrguttrupp der Erlanger Verkehrspolizei überprüften sie das Fahrzeug mitsamt seiner Ladung. Der Fahrer hatte den Beamten gesagt, er hätte Sprengstoff und Handgranaten geladen. Laut Ladepapieren war das aber nicht der Fall, das bestätigte auch die Kontrolle der Ladung.

Gefahrgut an Bord? Kraftfahrer auf A3 mit gefälschten Papieren erwischt

Anschließend fanden die Polizisten Fälschungsmerkmale im sogenannten ADR-Schein des Fahrers. Dieser ist für den Transport von Gefahrgut notwendig. Der Schein wurde sichergestellt und der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 200 Euro aufgrund von Urkundenfälschung zahlen.

Nachdem die orangefarbene Warntafel für angebliches Gefahrgut an Bord wieder geschlossen wurde, durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Vorschaubild: © Armin Weigel/dpa (Symbolbild)