Verwirrung in Coburg: Einbruch war gar kein Einbruch

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In einem Wohn- und Geschäftshaus am Viktoriabrunnen war an der Haustür eine Glasscheibe eingeschlagen worden. Doch dafür gab es eine simple Erklärung.

Zu einem möglichen Wohnungseinbruch gerufen wurden am Donnerstag um 19 Uhr Beamte der Coburger Polizeiinspektion zu einem Wohn-und Geschäftshaus am Viktoriabrunnen. Der Hauseigentümer bemerkte am Donnerstagabend an der Haustür des Hauses eine eingeschlagene Glasscheibe und ging zunächst von einem Einbruchsversuch aus.

Bei der Befragung der Hausbewohner durch die Coburger Polizisten stellte sich allerdings schnell heraus, dass es sich bei der zerstörten Glasscheibe um keinen Einbruchsversuch sondern um einen Faux-Pas einer 18 Jahre alten Hausbewohnerin handelte. Diese beschädigte kurz vorher die Glasscheibe beim Öffnen der Haustür. Aber anstelle den Hauseigentümer telefonisch zu informieren, schrieb sie diesem lediglich eine Textnachricht über einen Messenger-Dienst.

Als der Hauseigentümer am Abend die beschädigte Haustür sah, hatte er zu diesem Zeitpunkt die Textnachricht allerdings noch nicht gelesen und schloss zunächst auf einen möglichen Einbruch und nicht auf ein Missgeschick.

Nachdem kein Einbruch vorlag, konnten die Coburger Ordnungshüter unverrichteter Dinge wieder abziehen und verwiesen die beiden Herrschaften auf den Zivilrechtsweg.