Initiative Rodachtal: "Viele spannende Geschichten"
Autor: Jann Weckel
Ummerstadt, Freitag, 17. August 2018
Seit April ist Anna Hertwig die neue Regionalmanagerin für Tourismus der Initiative Rodachtal. Wir haben mit ihr über die bisherigen Eindrücke gesprochen.
Die Initiative Rodachtal möchte ihr Potenzial im Bereich Tourismus stärker ausschöpfen. Das ist seit vier Monaten die Aufgabe von Anna Hertwig vom Erfurter Planungsbüro IPU. Im Gespräch mit dem Tageblatt erzählt sie, wo sie noch Verbesserungsmöglichkeiten sieht und was aus ihrer Sicht den Reiz des Rodachtals ausmacht.
Frau Hertwig, wie lief denn Ihr Einstieg in den Job? Anna Hertwig: Gut! Ich bin sehr positiv überrascht von dem Engagement, das hier an jeder Ecke herrscht. Und davon, dass hier alle vorwärts kommen wollen. Ein großer Dank geht an die Kollegen in der Geschäftsstelle, die mich so freundlich aufgenommen haben. Auch die Bürgermeister und Touristinformationen waren super hilfreich. Man muss nirgendwo betteln, sondern kriegt sofort die Hand gereicht.
Wie sieht Ihr Alltag aus? Mein Alltag ist bunt gemischt. Da ist alles dabei, von Strategieentwicklung und Meetings bis zu ganz grundsätzlichen Dingen. Auch Facebook-Betreuung, Korrekturlesen von Texten oder eine Bildauswahl treffen gehören dazu.
Hatten Sie seit Ihrem ersten Tag schon Gelegenheit, sich im Rodachtal ausgiebig umzuschauen? Ja, aber dadurch, dass ich gar nicht so weit weg wohne, war mir das Rodachtal sowieso nicht ganz unbekannt. Ich war zum Beispiel schon einmal im Zweiländermuseum. Das ist aber schon eine Weile her gewesen, da war eine Auffrischung notwendig. Die sogenannten Hauptleuchttürme der Region habe ich mittlerweile alle abgegrast. An Ostern waren wir auf der Veste Heldburg und haben das Burgenmuseum angeschaut. Die Familie muss da immer herhalten und mitkommen. (lacht)
Was sind für Sie die Hauptattraktionen des Rodachtals? Die Hauptattraktion ist auf jeden Fall die Gesamtkulisse, mit der Naturnähe, dem grünen Band und der allgemeinen Ausrichtung auf Aktivität und Gesundheit. Da sind die Radwege, die Wanderwege und die Thermen natürlich ein großes Hauptkerngebiet. Die Thermen arbeiten auch super miteinander. Das ist etwas, was ich aus anderen Regionen gar nicht kenne: Dort wird die Konkurrenz vor Ort als Gegner gesehen. Das harmoniert im Rodachtal unwahrscheinlich gut. Der absolute Leuchtturm ist die Veste Heldburg mit dem Burgenmuseum, wo Geschichte und Kultur zusammengefasst werden.