Der Läufer des SV Bergdorf/Höhn ist so schnell wie nie zuvor und belegte bei der deutschen Meisterschaft in Freiburg mit einer fantastischen Zeit Platz 16.
Daniel Götz vom SV Bergdorf/Höhn, der derzeit stärkste Langstreckenläufer des Leichtathletikkreises Oberfranken West, unterstrich bei der deutschen Halbmarathonmeisterschaft in Freiburg seine starke Form. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:07:54 Stunden belegte er im 4306-köpfigen Teilnehmerfeld der Männer den guten 16. Platz.
Damit verbesserte der Neustadter seine bisherige Bestmarke um 44 Sekunden. Eine Zeit, die im Bereich Coburg Stadt und Land noch nicht gelaufen wurde. Mit dem Regen und dem zum Teil welligen Profil kam er im Gegensatz zu vielen Läufern bestens zurecht.
Vom Start weg konnte er sich in die erste Verfolgergruppe einreihen und ein gleichmäßiges Tempo anschlagen. Die ersten zehn Kilometer führten fast stetig leicht bergauf. So war die vergleichsweise "langsame" Durchgangszeit von 33:30 Minuten zu erklären. Auf den leicht abfallenden Passagen Richtung Freiburger Innenstadt steigerte Götz sein Tempo deutlich. Auch die Teilstücke mit nassen Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen und engen Kurven in der Innenstadt machte ihm offensichtlich nichts aus. Im Gegenteil: Er wurde immer schneller.
Bei Kilometer 15 übernahm er die Initiative in seiner Gruppe um den früheren München-Marathon-Sieger Tobias Schreindl. Zwar verlor er den Endspurt gegen zwei seiner Begleiter, aber trotzdem markierte Götz eine neue Bestzeit. Für den Neustadter bedeutet diese Bestzeit sehr viel. Sie entspringt einem Trainings-Mix, der für einen Langläufer ungewöhnlich ist. In den vergangenen Wintermonaten hatte er sehr viele Trainingseinheiten auf Langlaufskiern absolviert und nur die Kerneinheiten in Laufschuhen. Dazu kommen noch zwei Trainingseinheiten im Kraftraum. Götz ist im puncto Training ein Autodidakt, so sind seine Erfolge, kürzlich Zwölfter bei der deutschen Crossmeisterschaft und jetzt diese Leistung in einem so großen Teilnehmerfeld, umso bemerkenswerter.