BBC-Center Adenekan: "Ich bin einfach ein aktiver Typ"
Autor: Redaktion
Coburg, Dienstag, 27. August 2019
Der neue Center des BBC Coburg, Shore Adenekan, ist Sportler durch und durch und freut sich in der Vestestadt auch auf die Aktivitäten neben dem Parkett. Im Interview spricht der werdende Vater über seinen Werdegang, seine Deutschkenntnisse und den FC Arsenal.
Auch wenn Kevin "Air France" Francheschi den BBC Coburg verlassen hat, müssen sich die Luftfahrtenthusiasten unter den heimischen Basketball-Fans keine Sorgen machen: In der kommenden Saison startet Shore "British Airways" Adenekan im Schatten der Veste in der ProB Süd durch.
Der 27-Jährige ersetzt unter dem Korb Max von der Wippel, der nach zwei Jahren in Oberfranken zu seinem Ex-Verein Dresden Titans zurückkehrt. Sein Nachfolger Oluwashore, kurz: Shore, Adenekan stammt aus London, ging aber bereits mit 19 Jahren in die USA, um dort seinen basketballerischen Feinschliff zu erhalten: Zunächst am Lamar Community College in Colorado, später dann an der Seattle University, wo er an der Alma Mater von NBA-Legende Elgin Baylor für die Redhawks auf Korbjagd ging.
Seine Profikarriere begann der athletische Brite in der Slowakei, wo er 2015/2016 für den Erstligisten aus Svit auflief. 2016 der Wechsel nach Deutschland: Für die Baskets Koblenz zeigte er mit 6,9 Punkten und 7,0 Rebounds im Schnitt seine Defensivfähigkeiten unter den Körben. Auch in der Folgesaison spielte er in Rheinland-Pfalz, ehe es ihn im vergangenen Sommer an die Nordseeküste nach Cuxhaven zog. Dort wurde der 28-Jährige aber nicht glücklich, so dass nach einem halben Jahr die Rückkehr nach Koblenz folgte, wo er die abgelaufene Saison auch beendete.
Herr Adenekan, Sie haben zuvor für Koblenz und Cuxhaven in Deutschland gespielt, jetzt sind Sie hier - wo gefällt es Ihnen am besten?
Ich bin erst ein paar Wochen hier, wenn ich erst einmal alle vier Jahreszeiten hier erlebt habe kann ich eine bessere Antwort geben (lacht). Aber mir gefällt es in Coburg bislang sehr gut, es ist alles sehr gepflegt und sauber. Die Leute sind sehr offen und freundlich, das war in Koblenz und Cuxhaven manchmal anders. Hier sind alle sehr begeistert, was den BBC Coburg angeht. Das ist ein schönes, warmes Gefühl. Du kommst aus England, doch obwohl Spieler wie Myles Hesson und Gabe Olaseni in den letzten Jahren in Deutschland auch mehr Aufmerksamkeit auf den britischen Basketball gelenkt haben, ist es immer noch ein Fußballland.
Wie sind Sie zum Basketball gekommen?
Ich habe erst spät angefangen, war schon 15 Jahre alt, als ich erstmals organisierten Basketball gespielt habe, auch wenn ich immer gezockt habe. Meine erste Liebe war Fußball, aber als ich Basketball dann ernster genommen habe, stellte ich raus, dass ich talentiert bin. Ich habe angefangen, mehr und mehr zu trainieren und ich habe mich mehr und mehr in Basketball verliebt. So begann meine Reise.