Bayerische Hallenmeisterschaft: Eicha will Favoriten ein Bein stellen
Autor: Redaktion
Ahorn, Freitag, 10. Februar 2017
Die Bayernliga-Frauen der Spvg Eicha fahren am Sonntag als große Außenseiter zur bayerischen Hallenmeisterschaft nach Amberg.
Am Sonntag findet in Amberg die bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen statt. Als oberfränkischer Bezirksmeister ist die Spvg Eicha in der Oberpfalz vertreten. Dazu kommen die anderen sechs Bezirksmeister: SV Leerstetten, ETSV Würzburg, FC Ingolstadt 04, SV Neusorg, SV Frauenbiburg , TSV Schwaben Augsburg sowie der SC Regensburg als Vizemeister des Ausrichterbezirks Oberpfalz. Ab 11 Uhr spielen die acht Mannschaften in der Trimax-Halle um die bayerische Hallenkrone.
Eicha bewies Nervenstärke
Die Spvg Eicha sicherte sich vor zwei Wochen bei der Bezirksmeisterschaft in Stegaurach das Ticket für die "Bayerische". Ihren fünften oberfränkischen Hallentitel hatten sich die "Trächerinnen" aber hart erkämpfen müssen. Sowohl im Halbfinale gegen den SV Frensdorf (2:1) als auch im Endspiel gegen den SV Reitsch (4:2) musste Eicha ins Sechsmeterschießen, setzte sich dort aber jeweils nervenstark durch. Für die Entscheidung im Finale sorgten eine Parade von Torhüterin Michelle Leipold und ein eiskalt verwandelter Strafstoß von Lisa Sommer. Um bei der bayerischen Meisterschaft eine gute Rolle zu spielen, muss die Spvg aber sicher noch eine Schippe zulegen. In der Gruppe B bekommt es der Bayernligist mit den drei Regionalligisten Frauenbiburg, Schwaben Augsburg und Regensburg zu tun und ist in diesem Feld krasser Außenseiter. Ziel der Mannschaft ist es aber, dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen und sich so Rückenwind für die Bayernliga-Rückrunde zu holen.
Rückenwind für Saison holen
Eine Portion Selbstvertrauen hätte Eicha auch nötig. Aktuell rangiert die Mannschaft in der Bayernliga mit nur sechs Punkten aus elf Spielen auf Relegationsplatz 10 und ist dabei punktgleich mit den Schlusslichtern FFC Wacker München II und ETSV Würzburg II. Von den acht qualifizierten Teams hat nur der SV Frauenbiburg auch an der letztjährigen bayerischen Hallenmeisterschaft teilgenommen. Der Regionalligist gehört auch in diesem Jahr zu den heißesten Anwärtern auf den Titel. Vor allem die Abwehr der Niederbayern überzeugt auf ganzer Linie. In der Regionalliga-Vorrunde kassierte Frauenbiburg erst sechs Gegentore, bei den Quali-Turnieren bis zur bayerischen Meisterschaft lediglich eines.
Der SV Neusorg ist als Bezirksoberligist von allen Teilnehmern in der unterklassigsten Liga unterwegs, in der Halle hat das aber noch keine große Aussagekraft. Die komplette Hallenmeisterschaft kann im Liveticker über die BFV-App oder im Ergebnisbereich auf www.bfv.de verfolgt werden.
Die Teilnehmer im Überblick:
Gruppe A: SV 1960 Leerstetten (Landesliga Süd), ETSV Würzburg (Regionalliga Süd), FC Ingolstadt 04 (Regionalliga Süd), SV Neusorg (Bezirksoberliga Oberpfalz).
Gruppe B: Spvg Eicha (Bayernliga), SV Frauenbiburg (Regionalliga Süd), TSV Schwaben Augsburg (Regionalliga Süd), SC Regensburg (Regionalliga Süd).
Spiele Eicha: 11.54 Uhr: Spvg Eicha - TSV Schwaben Augsburg; 12.48 Uhr: SC Frauenbibburg - Spvg Eicha; 14 Uhr: SC Regensburg - Spvg Eicha.
Halbfinals: 14.50 Uhr: 1. Gruppe A - 2. Gruppe B; 15.10 Uhr: 1. Gruppe B - 2. Gruppe A.
Finalrunde: 15.30 Uhr: Spiel um Platz 7; 15.50 Uhr: Spiel um Platz 5; 16.10 Uhr: Spiel um Platz 3; 16.30 Uhr: Finale. ct