Die "Langen Berge" können Feste feiern. Das zeigte sich auch zum Ende des Festes zum 150-jährigen Bestehen bei einem buntem Festumzug durch Ottowind.
Vier tolle, aber für die Mitglieder anstrengende Tage gingen mit einem Festumzug zum Fest des 150. Jubiläums des Turnvereins Ottowind zu Ende. Nach dem Kommersabend, der Party-Night, dem "Spiel der Langen Berge" und der Trachten-Party begann der Sonntag mit einem Zeltgottesdienst mit Pfarrer Eberhard Wunder und dem Posaunenchor aus Meeder. Nach der Mittagspause formierte sich der Festumzug in der Ortsverbindungsstraße nach Mirsdorf. Über 30 Landkreisvereine marschierten durch einige Straßen von Ottowind. Vier Kapellen sorgten mit ihrer Marschmusik für den richtigen Laufschritt. Die Häuser des Dorfes schmückten Luftballons, und zahlreiche Zuschauer standen am Straßenrand und jubelten den vorbeiziehenden bunten Gruppen zu.
Im großen Festzelt angekommen, begrüßte der TV-Vorsitzende und Bürgermeister von Meeder, Bernd Höfer, alle anwesenden Vereine und Gruppierungen, den Gemeinderat von Meeder, Landrat Sebastian Straubel und den Schirmherrn Martin Mittag. Er bedankte sich bei allen für ihr Kommen. Ein besonderes Lob zollte er dem Vergnügungsausschuss mit Benjamin Otto an der Spitze. Der CSU-Landtagsabgeordnete Martin Mittag sagte, die vier Festtage seien sensationell gewesen, Ähnliches brachte auch Sebastian Straubel zum Ausdruck. Gemeinsam feiern und zusammenhelfen mache viel Spaß, sagte er und verwies auf die Feste der Landjugend Fechheim und die 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Lautertal sowie noch viele kleinere Dorffeste.
Zum Abschluss des offiziellen Teils spielten die Wickendorfer Musikanten das Bayernlied und die Deutschlandhymne. Daran schloss sich zünftige Stimmungsmusik an.
Auf einem fränkisch-thüringischem Fest mit Bayern-Lederhosen – Martin Mittag gehört wahrhaftig nach München. Bloß was nützt er dort seiner fränkisch-thüringischen Heimat? Vorbildlich dagegen Landrat Straubel im angemessenen Anzug. Chapeau und Danke!