Am Mittwochvormittag kam es auf der A73 in den Kreisen Coburg und Lichtenfels gleich zu mehreren Unfällen. Schuld waren der Schnee und die Geschwindigkeit.
Am Mittwochvormittag kam es aufgrund der Wetterlage mit starken Schneefällen und Schneeverwehungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A 73. Das teilt die Coburger Verkehrspolizei mit. Bei fünf Verkehrsunfällen wurden glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand jedoch ein Gesamt-Sachschaden über geschätzt 20 000 Euro.
Zwischen den Anschlussstellen Untersiemau und Ebersdorf verlor der 31-jährige Lenker die Kontrolle über seinen BMW, nachdem dieser im Verlaufe einer Rechtskurve ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug prallte zunächst in die Mittelschutzplanke und blieb anschließend stark beschädigt am Seitenstreifen stehen.
In der Gegenrichtung prallte kurz vor Lichtenfels-Nord ein 29-jähriger Mann mit seinem VW zunächst in die Außenschutzplanke. Dann drehte sich das Fahrzeug und blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen.
Zwischen dem Parkplatz Coburger Forst und der Ausfahrt Ebersdorf rutschte eine 29 Jahre alte Frau mit ihrem Skoda von der Fahrbahn in die angrenzende Wiese. Das Auto musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
Ebenfalls nahe der Ausfahrt Ebersdorf fuhr die 21 Jahre alte Lenkerin eines Seat derart dicht auf einen vorausfahrenden VW auf, dass sie dessen verkehrsbedingtes Bremsmanöver zu spät wahrnahm. Es kam zum Auffahrunfall.
Nicht angepasste Geschwindigkeit
Kurz nach der Anschlussstelle Eisfeld-Süd schleuderte ein 27 Jahre alter Mann mit seinem Ford von der Fahrbahn und überfuhr mehrere Verkehrszeichen.
Bei allen Verkehrsunfällen gehen die Unfallspezialisten der Verkehrspolizei davon aus, dass die jeweiligen Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit nicht den Witterungsverhältnissen angepasst hatten. Entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.
Die Coburger Verkehrspolizei appelliert nochmals eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrweise an den jeweiligen Straßenzustand anzupassen!