"Die Tatsache, dass dem Verein nur noch 50 Kinder unter 18 Jahren angehören, ist beängstigend. Es gilt in den nächsten Jahren diesem negativen Trend entgegenzusteuern", so der Vorsitzende. Er kündigte an, dass die Führungsriege ein Konzept erarbeiten wird. Dies sei nicht ganz einfach, denn derzeit ist die Angebotspalette im Verein nur auf den Fußball beschränkt.
387 Mitglieder
Insgesamt besteht der SCH aus 387 Mitgliedern (Vorjahr: 402) und verfügt über vier Übungsleiter.
Der Verein habe es immer geschafft, durch kluge Entscheidungen, großen Einsatz aller und dem ehrlichen Umgang miteinander trotz starker Konkurrenz zu bestehen. Der Vorsitzende bat die Mitglieder darum, allen, die mit großem persönlichem Einsatz zum Wohle des Vereins arbeiten, diese zu unterstützen. Verschiedene gesellige Veranstaltungen wurden neben dem Sportbetrieb abgehalten.
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Diese bezeichnete er als gelungen. Alle hätten hier einen hervorragenden Job gemacht. Der großen Hitze fiel im Juli das Sportfest zum Opfer. Heuer ist es vom 1. bis 3. Juli geplant. Das 85-jährige Bestehen wurde mit einem Ehrungsabend würdig begangen. Während mit neun Frauen die Personalstärke der Bedienungsgemeinschaft des Sportheimes in Ordnung ist, befinden sich die 13 Herren an der absoluten Untergrenze, um einen geregelten Betrieb sicherzustellen. Gerhard Fuhrmann appellierte deshalb, sich hier zu engagieren. Für den Wirtschaftsbetrieb des Sportheimes wurde die Konzession erweitert.
Beliebte Trainer
Ein stets offenes Ohr haben Gerd Mäusbacher und Ernst Bohl für die Belange des SC
Hassenberg, wofür ihnen der Vorsitzende dankte. Coach Hans Werner und Co-Trainer Andi Reißenweber bescheinigte er hervorragende Arbeit.
Insbesondere ihr Umgang mit der aktuell jungen Mannschaft kommt bei den Spielern sehr gut an. Beide werden weiterhin beim SCH als Übungsleiter tätig sein und haben bereits im Februar ihre Verträge verlängert. Stephan Fuhrmann merkte ergänzend an, dass es in der Hinrunde Höhen und Tiefen gab, sich zwischenzeitlich die Mannschaft aber gefunden und ein gutes Selbstvertrauen erarbeitet habe. Seit Sommer spielt das Team in der KK1 Coburg und kann somit zahlreiche Derbys bestreiten. Die Alt-Herren, für die sich Frank Leistner verantwortlich zeichnet, stehen auch für den Seniorenspielbetrieb zur Verfügung. Die Jugendspieler, welche im Erwachsenenspielbetrieb eingesetzt werden, bringen sehr gute Leistungen. Auf die dünne Personaldecke der zweiten Mannschaft wies Timo Streng hin. Während diese in der Saison 2014/2015 aus dem Spielbetrieb genommen werden musste, wurde sie für die laufende Saison gemeldet.
Anschluss an die JFG
Im Jugendbereich besteht von den A- bis C-Junioren eine Spielgemeinschaft mit dem 1. FC Mitwitz und dem TSF Theisenort. Seit Anfang der Saison gehört die ausgegliederte D-Jugend unter der Führung des TSV Gestungshausen zur Jugendfördergemeinschaft (JFG) Hohe Aßlitz. "Ab der Saison 2016/2017 scheiden wir aus der Spielgemeinschaft aus und schließen uns mit den A- bis C-Jugendlichen komplett der JFG an", führte Gerhard Fuhrmann aus. Dieter Dennstädt ergänzte, dass die Spielerdecke der A-Junioren recht dünn ist. Für die B-Junioren sprach Kai Kiesewetter von schweren Gegnern. Im letzten Jahr mussten die Tischtennisdamen aus der Bezirksliga absteigen. Derzeit führen sie ihre Liga an während die Herren derzeit auf dem 3. Platz in der Kreisliga Süd stehen.
Erfreut zeigte sich Abteilungsleiterin Birgit Bürger, dass in beiden Teams jeweils ein Neuzugang zu verzeichnen ist. In der Gymnastikabteilung sind drei Gruppen aktiv, vermeldete Andrea Tschirge. Unter anderem gibt es auch Angebote für Senioren. Grußworte übermittelte namens der Gemeinde Zweiter Bürgermeister Claus Höcherich (GUB).
Ehrungen
Mit Präsenten wurde Wilfried Engelbrecht, der bisher die steuerlichen Angelegenheiten des Vereins hervorragend erledigt hatte gedankt. Verabschiedet wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Heiko Probst (2. Vorsitzender), Andreas Engelhardt (3. Vorsitzender), Ellen Lauterbach (2.
Kassiererin), Kassier der Sportheimkasse (Marco Lauterbach). Wahlen: Vorsitzender Gerhard Fuhrmann, Stellvertreterin Andrea Tschirge (neu), Hauptkassier Uwe Engelhardt, Stellvertreter Sabrina Fuhrmann, Schriftführerin Franziska Engelhardt (neu), Stellvertreterin Christina Wagner (neu), Ehrenamtsbeauftragter Hans-Jörgen Weiß, Frauenbeauftragte Andrea Tschirge, Vergnügungsausschuss: Stephan Fuhrmann (Vorsitzender), Ina Wagner, Bastian Maschauer, Stefan Bohl, Adrian Lang. Revisoren Woldi Reißenweber, Gerd Köhler. Die Ehrennadel des Bayerischen Fußballverbands in Silber konnte für 30 Jahre Bernd Weiß in Empfang nehmen. Für 50jährige Vereinszugehörigkeit wurde Heinz Kalter mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Für sein herausragendes Engagement und den besonderen Verdiensten erhielt er außerdem den SCH-Ehrenteller. Heinz Kalter war aktiver Spieler sowie Spielleiter der Reserve und Linienrichter. Bei Arbeitseinsätzen stellt er sogar sein eigenes Fahrzeug zur Verfügung und bringt sich seit Jahrzehnten als Helfer sowie als Bratwurstbrater ein.
ake