Rödental
250.000 Euro Schaden

Brand an Einfamilienhaus führt zu Feuerwehr-Großeinsatz: Alarm "Personen in Gefahr"

In der Nacht auf Mittwoch (28. September 2022) rief in Rödental der Brand an einem Einfamilienhaus mehrere Feuerwehren auf den Plan. Die zwei Bewohner waren bei Ausbruch des Feuers zu Hause.
Rödental: Großeinsatz wegen Brand an Einfamilienhaus - Alarm "Personen in Gefahr"
Der Dachstuhlbrand in Rödental konnte dank der örtlichen Feuerwehren bekämpft werden. Foto: Feuerwehr Haarbrücken
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Im Rödentaler Ortsteil Mönchröden ist der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Mozartstraße in Brand geraten. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, ging der Notruf am Dienstag (27. September 2022) um 23.45 Uhr ein. 

Aus einem Einsatzbericht der Feuerwehr Dörfles-Esbach geht hervor, dass neben dieser die Feuerwehren aus Rödental, Haarbrücken, Froschgrund, Steinrod sowie der Rödentaler Löschzug Rothenhof, die Unterstützungsgruppe-Örtliche-Einsatzleitung Coburg (UG-ÖEL), der THW Ortsverband Coburg, die Polizei und der Rettungsdienst beteiligt waren.

Dachstuhlbrand in Rödental - Feuerwehr befreit Bewohner unter Atemschutz

Gegen 0.10 Uhr erhielt die Feuerwehr Dörfles-Esbach den Alarm "Zimmerbrand, Personen in Gefahr" und rückte als Atemschutzunterstützung nach Rödental aus. "Wir unterstützen beim Öffnen der Dachhaut und bei der Bekämpfung von Glutnestern", heißt es in dem Bericht. Eine wichtige Aufgabe war vor allem, die zwei Bewohner unverletzt aus dem Haus zu bringen. Dies gelang den mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräften der Feuerwehr Rödental, teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit.

Auch die Feuerwehr Haarbrücken bereitete vier Personen mit Atemschutz vor, die aber nicht zum Einsatz kamen, wie sie berichtet. Die UG-ÖEL für den Landkreis Coburg hat die Funktion, den jeweiligen ernannten Örtlichen Einsatzleiter im Katastrophenfall zu unterstützen. Wie die Freiwillige Feuerwehr Neustadt bei Coburg berichtet, alarmierte die Einsatzleitung die UG-ÖEL nach, "um mit der Drohne Bilder vom Brandobjekt anzufertigen". Mit der integrierten Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte Wärmequellen lokalisieren.

Insgesamt waren laut Polizei rund 60 Feuerwehrkräfte beteiligt. Für die Feuerwehr Dörfles-Esbach endete der Einsatz um 5 Uhr. Sie macht außerdem darauf aufmerksam, dass die im Dorf ausgelösten Siren auf einen Systemfehler zurückzuführen sind.

An dem Anwesen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 250.000 Euro. Brandfahnder aus Coburg haben die Ermittlungen zur bislang unbekannten Ursache des Feuers aufgenommen, teilt die Polizei zudem mit.