Neuer Standort für die Retter vom ASB

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In der Straße Zum Bahnhof Nr. 5 in Schneckenlohe-Mödlitz ist seit Jahresbeginn ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Coburg stationiert.
In der Straße Zum Bahnhof Nr. 5 in Schneckenlohe-Mödlitz ist seit Jahresbeginn ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Coburg stationiert.
Christoph Winter, ASB

So klappt das mit der Hilfsfrist: Der Arbeiter-Samariter-Bund hat im Drei-Landkreis-Eck einen weiteren Rettungswagen in Mödlitz stationiert.

Am Drei-Landkreis-Eck Coburg-Kronach-Lichtenfels in Schneckenlohe ist das Rettungsnetz engmaschiger geworden. Seit Jahresanfang hat der Arbeiter-Samariter-Bund dort einen Rettungswagen stationiert. Zwischen 8 und 20 Uhr täglich ist die Station in der Straße Zum Bahnhof 5 im Gemeindeteil Mödlitz besetzt.

Diese Adresse wird sich allerdings im Laufe dieses Jahres ändern. "Beim Bauhof der Gemeinde wird eine neue Station in Container-Bauweise errichtet", erklärte ASB-Geschäftsführer Thomas Schwesinger bei der offiziellen Inbetriebnahme der Station. Dann werde der Rettungswagen des ASB in der Bahnhofstraße stehen, rund 130 Meter entfernt.

Ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde

Mit dem neuen Standort für einen Rettungswagen gehe ein langgehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung, sagte Bürgermeister Knut Morgenroth. Bereits im Jahr 2013 habe es erste Anregungen gegeben, "die Lücke im Rettungsdienst im Raum Sonnefeld, Mitwitz und Schneckenlohe zu schließen". Zwar sei bei Zettlitz in der Vergangenheit ein Standort für einen Rettungswagen entstanden, jedoch gehe es um Minuten. "Wir freuen uns, dass ihr da seid", hieß Morgenroth die ASB-Retter willkommen.

Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Hans-Joachim Goller, sagte, mit dem neuen Rettungswagen-Stellplatz könne die gesetzliche Hilfsfrist von maximal zwölf Minuten nun noch besser gewährleistet werden. "Die Zahl der Einätze nimmt zu und die geografischen Gegebenheiten erfordern ein enges Netz des Rettungsdienstes.

In früheren Räumen der Firma Ponsel

Wie Schwesinger berichtete, sei in den vergangenen Wochen ein technisch gut ausgestatteter Aufenthalts- und Arbeitsraum für die Sanitäter nebst kleiner Küche geschaffen worden.

Eingemietet hat sich die Wohlfahrtsorganisation in früheren Räumen der Firma Ponsel. In den wenigen Tagen seit der Inbetriebnahme am Neujahrstag um 8 Uhr seien schon mehrere Einsätze abgearbeitet worden.

Coburgs Landrat Sebastian Straubel hob die Notwendigkeit des neuen Standortes hervor. Straubel ist Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Coburg, der für die Städte und Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels zuständig ist. Norbert Tessmer, Mitglied im Landesvorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes, gab den Sanitätern den Wunsch und die Aufforderung auf den Weg: "Passt auf euch auf."