Meilenstein für die neue Kita in Elsa
Autor: Martin Rebhan
Elsa, Sonntag, 24. November 2019
Am Rohbau der Kindertagesstätte in Elsa wurde am Wochenende Richtfest gefeiert. In dieser Einrichtung werden ab Mitte nächsten Jahres 37 Kinder betreut.
Es ist nicht selbstverständlich, was im Bad Rodacher Stadtteil Elsa derzeit "keimt": In der 200-Seelen-Gemeinde entsteht eine nagelneue Kindertagesstätte, die ab Juli des kommenden Jahres Heimstatt für 37 Kinder sein wird. Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern werden dann neben sogenannten Regelkindern auch Krippenkinder im Alter von unter drei Jahren betreut.
Am vergangenen Wochenende wurde mit dem Richtfest ein nicht unwesentlicher Meilenstein gesetzt. Der Neubau, der mit einer Investitionssumme von etwa 1,3 Millionen Euro zu Buche schlagen wird, ist notwendig geworden, da der bisherige Kindergarten in die Jahre gekommen ist und eine weitere Betriebserlaubnis nicht unbedingt gesichert war.
Bauherr ist die evangelische Kirchengemeinde Elsa, die das Projekt finanziell nicht allein stemmen muss. Seitens der Stadt Bad Rodach fließen 1,06 Millionen Euro in die neue Kita. Aber auch die Kurstadt muss diese Summe nicht allein aufbringen: Wie Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) wissen ließ, erhält die Stadt einen staatlichen Zuschuss von 88 Prozent der förderfähigen Kosten.
Ehrlicher betonte, dass die hohen Zuschüsse seitens des Freistaates Bayern auch notwendig seien, da dieser Vorgaben erlassen habe, die den Bau einer Kindertagesstätte nicht unerheblich verteuern. Das Stadtoberhaupt betonte, dass es für Bad Rodach wichtig sei, solche Infrastrukturen wie einen Kindergarten in den Stadtteilen zu erhalten.
Angesichts des Baufortschritts sprach Pfarrer Simon Meyer von einer gewissen Vorfreude auf das, was in Elsa entsteht.
Projekt liegt voll im Zeitplan
Wie vom Architekten Roland Schultheiß zu erfahren war, liege man voll im Zeitplan, was auch der sehr guten Zusammenarbeit der Handwerker zu verdanken sei. Insgesamt bringen sich 20 Unternehmen in das Projekt ein.
Drei Gläser zerschlug Zimmermann Erik Thiel und ließ Bauherren, Architekt und die Bauausführenden nach altem Brauch hochleben. Thiel erbat Gottes Segen für Gebäude und die, die ein- und ausgehen.