Feuer an Haus in Oberfranken: Bewohner bei Löschversuchen verletzt - Kripo vermutet Brandstiftung
Autor: Redaktion
Scheuerfeld, Montag, 05. November 2018
Brandstiftung könnte nach ersten Erkenntnissen die Ursache für einen Brand sein, der am Montagnachmittag in Scheuerfeld (Oberfranken) ausgebrochen war.
Zwei Verletzte und geringer Sachschaden sind die Bilanz eines Brandes am Montagnachmittag an einem Einfamilienhaus im Coburger Stadtteil Scheuerfeld. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und geht derzeit von Brandstiftung aus.
Brandstiftung in Oberfranken: Hausbewohner ziehen sich leichte Verletzungen zu
Kurz vor 16 Uhr ging die Meldung über das Feuer an dem Anwesen in der Straße "Steinmitzig" bei der Integrierten Leitstelle ein. Zwei Bewohner des am Waldrand gelegenen Anwesens versuchten noch, den Brand zu löschen und zogen sich hierbei leichte Verletzungen zu. Der Feuerwehr gelang es, das an einem Holzanbau ausgebrochene Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen, so dass eine weitere Ausbreitung nicht möglich war.
Durch das schnelle Eingreifen entstand an dem Anbau und auch am Anwesen nur geringer Sachschaden. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und prüft Zusammenhänge mit zurückliegenden Bränden in Scheuerfeld.
Hinweise zu verdächtigen Personen erbeten
Hinweise zu verdächtigen Personen erbitten die Ermittler der Kripo Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645-0.
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