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Die Region Coburg im Herzen und im Fokus


Autor: Redaktion

Coburg, Freitag, 27. April 2018

Der Coburger Unternehmer, Stadtrat und IHK-Präsident Friedrich Herdan feiert am kommenden Dienstag seinen 75. Geburtstag.
Friedrich HerdanFoto: CT-Archiv


"Erfolg heißt, dass der Beruf nicht zum Broterwerb wird, sondern zur Berufung." Diesen Rat hatte IHK-Präsident Friedrich Herdan jüngst den Absolventen der IHK-Abschlussprüfungen mit auf den Weg gegeben - keine Frage, dass er selbst diesem Grundsatz treu bleibt, und nicht nur, was seinen Beruf angeht. Mit strategischem Weitblick, herausragendem Einsatz und unermüdlicher Tatkraft setzt sich Friedrich Herdan als Unternehmer, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg, als Ehrenamtsträger und nicht zuletzt als Mitglied des Coburger Stadtrats für die Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in der Region ein.
Am morgigen Dienstag feiert Herdan, dessen Expertise, Stimme und Impulse vor allem in der Wirtschaft und der Politik anerkannt und geschätzt sind, seinen 75. Geburtstag.
Zu den wichtigen Standortfaktoren zählt für den IHK-Präsidenten eine moderne, ambitionierte Vor-Ort-Kammer. In diesem Sinne hat er den Kurs der Industrie- und Handelskammer zu Coburg als gut vernetzter Interessenvertreter und leistungsstarker Dienstleister der Coburger Wirtschaft entscheidend geprägt. Friedrich Herdan ist seit 1995 Mitglied der IHK-Vollversammlung. Von 2007 bis 2008 Vizepräsident, wurde Herdan am 24. Juni 2008 zum Präsidenten der IHK zu Coburg gewählt und bekleidet dieses höchste Amt der gewerblichen Wirtschaft bis heute.


Vorausschauend handeln

Werte des ehrbaren Kaufmanns wie vorausschauendes, verantwortungsvolles Handeln, prägen Herdans unternehmerische Tätigkeit. Unter seiner Leitung hat sich das familiengeführte Traditionsunternehmen Lasco Umformtechnik zum Global Player für Werkzeugmaschinen, Produktionsanlagen und Automatisierungstechnik für Metallumformung und Baustofferzeugung entwickelt. Dank umfangreicher Investitionen in technologische Kompetenz und in den Ausbau des Standorts Coburgs gehört Lasco zu den bedeutenden regionalen Arbeitgebern. Heute leitet Herdan die Geschicke des Unternehmens als Vorsitzender der Geschäftsführung der Holding Langenstein & Schemann.
Auch im Bemühen um das Wohl seiner Heimatregion Coburg als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Tourismusstandort ist Friedrich Herdan vielfach engagiert.
Als Unternehmer, IHK-Präsident aber auch persönlich liegt Friedrich Herdan die duale Berufs- und Weiterbildung besonders am Herzen. So hat er dem damaligen Kultusminister Spaenle persönlich abgerungen, dass die Ausbildungsschwerpunkte der neuen Coburger Technikerschule bei ihrem Start zum Schuljahr 2011/2012 am Bedarf der regionalen Wirtschaft ausgerichtet wurden.
Die Integration der geflüchteten Menschen in Gesellschaft und Wirtschaft sieht Herdan als langfristige Herausforderung wie auch persönliches Anliegen. Als Ideengeber und Treiber hat er das bundesweit einzigartige IHK-Kombimodell "1+3" für junge Geflüchtete initiiert, das sich in der Praxis bewährt hat.
Der erfolgreiche Einsatz für die Ausweitung des zunächst vom DB-Konzern geplanten ICE-Angebots am Bahnhof Coburg und die Perspektive zur Aufwertung des Systemhalts ist eng verknüpft mit Verhandlungsgeschick und Beharrlichkeit von Friedrich Herdan. Nicht zuletzt seine finanzielle Unterstützung ermöglichte die Erstellung des Gutachtens zur Ermittlung des Fahrgastpotenzials, das letztlich auch den Bahn-Konzern von der Wirtschaftlichkeit des ICE-Halts in Coburg überzeugte.
Mit dem strategischen Ziel, dass zusammenwächst, was zusammengehört, engagiert sich der IHK-Präsident für die Fortentwicklung des gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraums Coburger Land-Südthüringen, insbesondere durch Initiativen zum Ausbau grenzüberschreitender Zusammenarbeit, Netzwerke und Infrastruktur.
2005 wurde Friedrich Herdan für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 2013 erhielt er die Staatsmedaille für Verdienste um die Bayerische Wirtschaft und im vergangenen Jahr wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.