Kreidebleich und ordentlich durchgeschüttelt: Am Ende konnten sich einige Testfahrer kaum noch auf den Beinen halten. Offiziell startet das 420. Coburger Vogelschießen zwar erst am Freitagabend (26.7.), eine ausgewählte Gruppe Kinder und junger Erwachsener durfte die Fahrgeschäfte am Anger aber schon am Donnerstag auf Schnelligkeit und Spaßfaktor testen.

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"Wegen der Hitze hatten wir unter den Testfahrern leider einige kurzfristige Ausfälle", erzählte Schützen-Pressesprecher Matthias Klar auf dem Weg zum ersten Fahrgeschäft. Um ihn herum werkelten die insgesamt 65 Schausteller noch an ihren Ständen, bauten im Biergarten Bänke auf oder hielten unter dem Schatten ihrer Buden-Markisen eine entspannte Siesta.

Bevor die älteren Testfahrer bei freiem Fall und wilden Überschlägen einen starken Magen beweisen mussten, durfte die Kindergruppe den "Jumbo-Jet" und das "Zauberschloss" Probe fahren. Lautes Schluchzen einer Testfahrerin löste dagegen eine Neuheit des Vogelschießens aus: Der "T-Rex-Tower" katapultierte die Kinder abwechselnd in die Höhe, um sie dann wieder rasant hinab sausen zu lassen. Ausgerechnet der Volksfest-Klassiker "Breakdance" setzte Julia Feyler und den anderen Testern am meisten zu: "Mir ist jetzt echt schlecht und schwindelig, weil wir uns ewig in die gleiche Richtung gedreht haben."

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Erfahrene Testfahrer sind übrigens daran zu erkennen, dass sie im richtigen Moment die Schuhe ausziehen und lieber barfuß durch die Luft wirbeln: Bei allzu heftigen Überschlägen könnte nämlich schon mal ein Paar verloren gehen.

48 Meter ist das Riesenrad "Roue Parisienne" hoch. Aus 36 Gondeln heraus können Besucher die Aussicht genießen. Eine extra Pärchen-Gondel mit verdunkelten Scheiben ist sogar für eine Stunde buchbar.