Die 17. Auflage, die nach der Komplett-Absage im vergangenen Jahr diesmal Pandemie-sicher angelegt ist, verzichtet ganz bewusst auf Live-Auftritte von Autoren.

Stattdessen ist das Lese-Publikum in der Region aufgerufen, aus einer Liste von fünf sehr unterschiedlichen Romanen einen Lieblingsroman auszuwählen.

Dieser Lieblingsroman, so der Gedanke bei "Coburg liest!....ein Buch", wird dann zur gemeinsamen Lektüre erkoren und abschließend am 8. Mai ab 19.30 Uhr bei einem Diskussionsabend zum Gesprächsthema - entweder live im "Haus Contakt" oder notfalls via Video-Streaming online.

Noch bis zum 7. April läuft die Abstimmung - analog in der Buchhandlung Riemann oder online per Mail (info@riemann.de) sowie über die Facebook-Seite von "Coburg liest" (facebook.com/coburgliest). Diese fünf Romane stehen zur Auswahl:

"Brüder" Jackie Thomae schilder in "Brüder" die Geschichte der beiden Halbbrüder Mick und Gabriel, die als Söhne eines senegalesischen Studenten 1970 in der damaligen DDR geboren werden.

"Lanny" Max Porters zweiter Roman "Lanny" erzählt dagegen die Geschichte eines Außenseiters, der in einem von schrulligen Menschen bewohnten Dorf bei London am liebsten im Wald mit Rehen herumstreunt.

"Drehtür" hat Katja Lange-Müller ihren Roman genannt, der die Geschichte einer Berliner Krankenschwester erzählt. Zurückgekehrt von ihrem letzten Arbeitsplatz in Nicaragua, erinnert sich die an der Schwelle zum Rentenalter stehende Protagonistin an Begegnungen aus ihrem Leben.

Herkunft In seinem autobiografischen Roman "Herkunft" erkundet Sasa Stanisic seine bosnisch-serbische Familiengeschichte und stellt Fragen nach Identität und Heimat.

"Kindeswohl" Mit einem heiklen Thema befasst sich Ian McEwan in seinem Roman "Kindeswohl". Darin soll eine Richterin über das Schicksal eines leukämiekranken Jungen entscheiden, der dringend Bluttransfusionen benötigt, diese aus religiösen Gründen nicht erhalten soll: Seine Familie gehört zu den Zeugen Jehovas, die den Erhalt von fremdem Blut ablehnen.

Infos zu "Coburg liest" gibt es online (www.coburgliest.de).red