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Coburg: Betrunkener geht Shoppen - Polizei muss ihn aus verwüsteter Umkleidekabine holen


Autor: Redaktion

Coburg, Samstag, 12. Februar 2022

Mit "auffällig vielen Kleidungsstücken" betrat ein Betrunkener in einem Coburger Kaufhaus die Umkleidekabine und wollte sie nicht mehr verlassen. Die Polizei musste einschreiten - und fand eine verwüstete Kabine vor. Der Mann hatte einen stolzen Promillewert.
Laut Polizei hatte der Betrunkene, der am Freitag in einem Coburger Kaufhaus für Aufsehen sorgte, nur die Socken richtig angezogen.


In Coburg ist es am Freitagnachmittag (11. Februar 2022) zu einem versuchten Ladendiebstahl gekommen. Der Vorfall ereignete sich in einem Kaufhaus in der Mohrenstraße.

Wie die Polizeiinspektion Coburg berichtet, beobachteten Angestellte des Kaufhauses einen offensichtlich betrunkenen Mann in der Sportabteilung. Der 33-Jährige ging mit "auffällig vielen Kleidungsstücken" in eine der Umkleidekabinen, die er für einen längeren Zeitraum und trotz Aufforderungen der Angestellten nicht verließ. Daraufhin informierten die Mitarbeitenden die Polizei.

33-Jähriger verschmutzt Klamotten und Umkleidekabine 

Am Einsatzort fanden die Beamten den Mann in einer Ecke sitzend in der Umkleide vor. Er war "umgeben von zerrissenen Verpackungen und abgerissenen Etiketten und trank ein Bier", wie aus der Pressemitteilung der Polizei hervorgeht. In der Kabine befanden sich mehrere neue Kleidungsstücke aus dem Geschäft und seine eigene getragene Wäsche. Die Klamotten waren teilweise mit Bier durchtränkt. 

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Der 33-Jährige wollte sich scheinbar neu einkleiden: Er hatte neue Socken und ein rosafarbenes Hemd aus dem Laden an. Zudem trug er eine neue Jeans über seine getragene Hose. 

Die Beamten nahmen den "verbal aggressiven Ladendieb" in Gewahrsam. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Die Umkleidekabine des Ladens blieb nach dem Vorfall aufgrund der entstandenen Verschmutzung vorübergehend gesperrt. Auch die in Mitleidenschaft gezogenen Kleidungsstücke stehen nicht mehr zum Verkauf. Der Gesamtwert der verschmutzten Klamotten liegt bei rund 200 Euro.