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Wiesenfeld: Auto kollidiert mit Zug - schwangere Frau unter Geschädigten


Autor: Isabel Schaffner

Wiesenfeld bei Coburg, Dienstag, 17. März 2026

Am Dienstagmorgen sind im Kreis Coburg ein Regionalzug und ein Auto zusammengestoßen. Mehrere Rettungseinheiten rückten an.
Der Zug schleifte das Auto 30 Meter mit.


In Wiesenfeld, einem Gemeindeteil von Meeder, ist es zu einem Polizei- und Rettungseinsatz gekommen. Wie die Polizei Oberfranken inFranken.de mitteilt, sind auf einem unbeschrankten Bahnübergang am Dienstag (17. März 2026) gegen 9.15 Uhr ein Auto, das ein 59-Jähriger fuhr, und ein Zug mit 21 Fahrgästen kollidiert.

Bilder der Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung Coburg zeigen, wie Zug und Auto circa 30 Meter entfernt vom Bahnübergang auf den Gleisen zum Stehen gekommen sind. Verschiedene ASB- und BRK-Einheiten aus den umliegenden Orten und die Feuerwehr rückten an.

Zug-Unfall in Gemeinde Meeder - zwei Personen kommen ins Krankenhaus

Der Polizei zufolge wurden zwei Personen leicht verletzt und zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht: Der Autofahrer erlitt ein Schleudertrauma und eine schwangere Frau aus dem Zug klagte über Rückenschmerzen. "Die weiteren Fahrgäste im Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt und konnten die Unfallstelle mit einem Ersatzbus verlassen", so die Polizei Oberfranken in einem abschließenden Bericht.

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Am Auto entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, der auf etwa 20.000 Euro geschätzt wird. Nach der Kollision war das Fahrzeug im Frontbereich des Zuges verkeilt und musste von einem Abschleppunternehmen mit einem Kran geborgen werden. Auch technische Einrichtungen am Gleis, vor allem ein Kabelschacht, wurden beschädigt. Der Schaden am Zug wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Die Bahnstrecke war während der Bergungsarbeiten und der Untersuchung des Unfalls für den Zugverkehr gesperrt. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und Verantwortliche des Betreibers des Schienennetzes kamen vor Ort, um die Schäden an den Anlagen zu begutachten.

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