Basketballprofi unterrichtet Schüler in Coburg

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Die Jungen und Mädchen der Klasse 7b des Gymnasium Casimirianum mit Basketballprofi "Ricky" Hickman. Foto: Julian Übelhack
Die Jungen und Mädchen der Klasse 7b des Gymnasium Casimirianum mit Basketballprofi "Ricky" Hickman.  Foto: Julian Übelhack
"Ricky" stellt sich den Fragen der SchülerJulian Übelhack
"Ricky" stellt sich den Fragen der SchülerJulian Übelhack
 
Autogramme gibt es nach der Stunde.Julian Übelhack
Autogramme gibt es nach der Stunde.Julian Übelhack
 
"Ricky" signiert das T-Shirt eines Schülers.Julian Übelhack
"Ricky" signiert das T-Shirt eines Schülers.Julian Übelhack
 
Die Schüler beteiligen sich an der Diskussion.Julian Übelhack
Die Schüler beteiligen sich an der Diskussion.Julian Übelhack
 
Verzweiflung bei der Aussprache eines sehr langen deutschen WortesJulian Übelhack
Verzweiflung bei der Aussprache eines sehr langen deutschen WortesJulian Übelhack
 

Der Bamberger Profi Richard Marciano "Ricky" Hickman war zu Besuch am Casimirianum und sprach über sein Leben und seine Hobbys.

Voller Vorfreude erwarteten die Schüler der 7b des Gymnasiums Casimirianum am Dienstag den Profibasketballer Richard Marciano "Ricky" Hickman von Brose Bamberg. "Da kommt er, da kommt er", hörte man bereits vor dem Eingang der Schule, als der 32-Jährige mit dem Auto vorfuhr.
Der Grund für den Besuch des "Guards" ist die "Brose Bamberg Schooltour", für die sich Schulen in der ganzen Region bewerben konnten.
Gemeinsam mit Lehrer Christoph Dittrich und der 7b gestaltete der gebürtige Amerikaner jetzt eine etwas andere Englischstunde. Die Schüler stellten ein Quiz vor, dass sie sich vorher ausgedacht hatten. Dabei ging es um typische Coburger Traditionen, wie etwa das Lieblingsessen der Coburger. "Ricky" wusste sofort, dass es sich nur um die Bratwurst handeln konnte.


Deutscher Zungenbrecher

Die Schüler ließen den "Guard" auch eines der längsten deutschen Wörter vorlesen: "Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz"! Für einen Amerikaner nicht die leichteste Aufgabe... Die Schüler lachten, aber auch "Ricky" nahm diese Herausforderung mit Humor.
Außer dem Quiz stellten die Schüler dem Basketballer auch viele Fragen nach persönlichen Dingen. "Mein Lieblingsbuch ist die Bibel, ich bin religiös aufgewachsen", sagte Hickman. Das Wichtigste im Leben sei für ihn sei sein vierjähriger Sohn, der auch schon die ersten Basketballwürfe übe.
In seiner Freizeit spielt "Ricky" gerne Tennis. Die Klasse stellte auch Fragen zu seiner Kindheit. "Mein Traum war immer, Basketballprofi zu werden. Der ist in Erfüllung gegangen. Mein großes Vorbild war schon immer Michael Jordan", erzählte Hickman. Seine Eltern hätten ihn immer unterstützt, um seinen Traum zu verwirklichen.
Der Basketballer wollte von den Schülern wissen, wie es ist, mit einem Muttersprachler zu reden und was sie tun, um ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Die Schüler haben hierfür viele Methoden, wie sie erzählten: Bücher, Filme, Hörbücher. Die 7b wiederum wollte wissen, wie "Ricky" mit den Sprachen in den unterschiedlichen Ländern zurecht komme, in denen er bereits gespielt hat. "Italienisch ist mir am leichtesten gefallen, Deutsch ist aber sehr schwer", sagte der 32-Jährige.
Am Ende der Stunde zeigte Hickman den Schülern noch ein paar Tricks mit dem Basketball, was zu großen Augen bei der Klasse führt.
Die Jungs und Mädchen machten in dieser Englischstunde begeistert mit. So gut wie jeder wollte etwas wissen. "Die Klasse hat sich gut darauf vorbereitet", lobte Christoph Dittrich. Aber auch "Ricky" war mit Eifer dabei: Es habe ihm sehr gut gefallen, mit den Schülern Englisch zu reden.
Mit dem Gong zum Stundenwechsel verteilte er schließlich noch Autogrammkarten.