Die Aktion war erst der Auftakt, heißt es in einer Pressemitteilung des SpVgg Bayreuth. "Vielen Dank an alle Eltern und Kinder, die ihre Liebe und Begeisterung zum Sport 'sichtbar' werden ließen. Ziel war, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf unsere Kinder zu richten, die nunmehr seit mehr als einem Jahr unter 'Vereinzelung' und 'Zwangsdigitalisierung' leiden.

Mit Leidenschaft und Freude haben die Kinder am Freitag auf sich aufmerksam gemacht und ein Zeichen gesetzt, dass hoffentlich an den entscheidenden Stellen gesehen wird", sagte Geschäftsführer Wolfgang Gruber und fügte an: "Die Aktion war aber nur der Auftakt von 'sichtbar'. Wir rufen alle Vereine in allen Sportarten auf, am nächsten Freitag diese Aktion zu wiederholen und nicht nur in Bayreuth, sondern auch an anderen Orten in Bayern ein Zeichen für unsere Kinder und ihren Sport zu setzen.

Mag der erste Schritt für unsere Kinder der aus den Häusern sein, der zweite ist der auf die Plätze und in die Sporthallen. Die SpVgg Bayreuth ist stolz darauf, Ideengeber für diese Aktion gewesen zu sein. Wir zeigen damit, wie wichtig uns die Kinder und der Jugendsport ist. Wir rufen alle Vereine in Bayern auf, sich an dieser Aktion nächste Woche zu beteiligen! Danke an alle Partner, die uns heute unterstützt und begleitet haben."

Am Freitag zogen sich die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ihre Sportkleidung an und zeigten sich in Bayreuth. An der einen Stelle wurde der Ball jongliert oder hin und her gepasst. An einer anderen Stelle wurde mit dem Eishockeyschläger und einem Ball gespielt. Die Aktion "Sichtbar" hat die Sportvereine vereint. Natürlich wurden die Hygienevorgaben eingehalten. Es wurde Abstand gehalten und alle trugen Mundschutz.

"Es waren heute sehr viele Kinder und deren Eltern vom Fußball, Eishockey und Basketball vereint. Das hat gezeigt, wie sehr sie sich nach Sport und Gemeinschaft sehnen. Deshalb  ist es auch enorm wichtig, sich für unsere Kinder und Jugendlichen einzusetzen", sagte Trainer Timo Rost, der auch mit seinem Sohn vor Ort war.

Marcel Rozgonyi, sportlicher und technischer Direkor bei der Altstadt, fügte ab: "Es ist schön zu sehen, welche Kraft der Sport entwickeln kann und wie viele unsere Initiative gefolgt sind! Auch wenn Sport aktuell nicht stattfinden darf, zeigt es, welch hohen gesellschaftlichen Wert der Sport für die Bayreuther hat. Nun bleibt zu hoffen, dass auch andere Vereine aktiv werden, in anderen Städten und Gemeinden, um 'sichtbar' zu werden."