Offensive der SpVgg Bayreuth dreht auf
Autor: Andreas Bär
Bayreuth, Sonntag, 08. März 2020
Der Regionalligist SpVgg Bayreuth kommt fulminant aus der Winterpause und fertigt den FV Illertissen auf dessen Platz mit 4:1 ab.
Die SpVgg Bayreuth hat einen Traumstart in die Restsaison der Regionalliga hingelegt. Dank einer kämpferisch wie spielerisch vollauf überzeugenden Leistung siegten die Altstädter beim FV Illertissen - auch in dieser Höhe verdient - mit 4:1 (2:1).
Regionalliga Bayern
FV Illertissen - SpVgg Bayreuth 1:4 (1:2)
"Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen", lobte SpVgg-Trainer Timo Rost. "Es ist ja immer schwierig nach der langen Vorbereitung. Du weißt nicht, wie du dich präsentierst. Wie wir das auf dem schwierig zu bespielenden Platz spielerisch gelöst haben, war schon sehr gut. Alles in allem ein Klasseauftritt von uns."
Schon in den ersten Minuten drehte sein Team auf und nutzte die Unsicherheit im Spiel der Gastgeber nach dem frühen Ausfall von Marius Wegmann (Platzwunde). Schon am gegnerischen Strafraum begann das konsequente Forechecking, Illertissen kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Einzig die Belohnung fehlte den Gästen.
Umso überraschender fiel die Führung der Gastgeber. Fabio Maiolo fing einen der vielen gefährlichen, aber auch riskanten diagonalen Aufbaubälle der SpVgg ab und bediente Maurice Strobel. Dieser setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und beförderte den Ball unter Mithilfe des Innenpfostens in die Maschen.
Fenninger trifft während Tor-Durchsage
Die Freude der Heimelf währte aber nur kurz. Schon während der Toransage des Stadionsprechers jubelten die Bayreuther. Steffen Eder stoppte einen FV-Angriffsversuch, köpfte den Ball in den Lauf von Ivan Knezevic, dessen präzise Vorlage Torjäger Christoph Fenninger verwertete. Ein schöner Treffer, den das zweite SpVgg-Tor aber noch in den Schatten stellen sollte. Einen Eckball des Gegners fing Chris Wolf ab - und dann folgte Traumfußball. Knezevic und Anton Makarenko spielten aus der eigenen Hälfte kommend einen dreifachen Doppelpass. Die abschließende Flanke köpfte Fenninger ins Tor.
Auch der Halbzeitpfiff stoppte die Altstädter Spiellaune nicht. Makarenko krönte nach gut einer Stunde seinen sehr starken Auftritt mit dem vorentscheidenden Treffer. Sicher verwandelte er einen Elfmeter zum 3:1. Er selbst war zuvor im Strafraum-Duell zu Fall gebracht worden. Immer wieder kamen die Gäste über schnörkelloses Direktspiel in den Strafraum.