Sieben Autounfälle in Bayreuth - viele hätten verhindert werden können

1 Min
Die Autos krachten wegen zu hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke. Symbolbild: Jürgen Mahnke/dpa
Die Autos  krachten wegen zu hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke. Symbolbild: Jürgen Mahnke/dpa

Rund um Bayreuth hat sich am Sonntagabend eine Reihe von Unfällen ereignet. Grund war meist unangepasste Geschwindigkeit.

Wie die Polizei berichtete ereigneten sich durch starke Schneefälle am Sonntagabend insgesamt sieben Unfälle auf den Autobahnen A 9 und A 70 rund um Bayreuth.
Ursache war, wie es häufig der Fall ist, eine zu hohe Geschwindigkeit für die verschneiten Straßenverhältnisse.


Unfälle auf der A 9 und A 70

Zunächst kamen drei Autofahrer auf der A 9 Richtung Berlin zwischen Marktschorgast und Gefrees von der Autobahn ab und landeten in den Schutzplanken.
Wenig später passierte dies drei Autofahrer auf der A 70, zwischen den Ausfahrten Schirradorf und Stadelhofen. Auch sie schleuderten in die Planken. Hierbei erlitt ein 19-jähriger Autofahrer aus Bayreuth leichte Verletzungen.

Ein ebenfalls aus Bayreuth stammender, 28 jähriger Fahrer ließ seinen BMW nach seiner Schleuderpartie einfach stehen und entfernte sich vom Unfallort. Deshalb wird nun Anzeige wegen Unfallflucht gegen ihn erstattet.


Hoher Gesamtschaden und Bußgeld er für die Fahrer

Als siebtes Unfallfahrzeug geriet ein Opel auf der A 9 kurz vor der Ausfahrt Trockau ins Schleudern und krachte in die Betonleitwand.
Der bei den Unfällen entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 44.000 Euro. Alle Unfallfahrer erwartet nun ein Bußgeld wegen zu hoher Geschwindigkeit.