Auf der A9 bei der Anschlussstelle Pegnitz ist es am Samstagnachmittag (26. November 2022) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Nach dem heftigen Aufprall eines Autos in die rechte Schutzplanke wurde ein weiterer Wagen von Fahrzeugteilen getroffen, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth. 

Unfall auf A9 sorgt für Sperrung und kilometerlangen Rückstau

Ein 43-jähriger Bayreuther war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs und verlor aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Daraufhin schleuderte er in die rechte Schutzplanke und gegen die linke Betonschutzwand. "Der Aufprall war so massiv, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug herausgerissen wurde. Ebenso trafen herumfliegende Fahrzeugteile das Fahrzeug einer 69-Jährigen und beschädigten dieses leicht", so die Polizei.

"Wie durch ein Wunder wurde durch den Verkehrsunfall keiner der Beteiligten verletzt", heißt es weiter. An dem Bayreuther Wagen entstand ein Totalschaden. Der Gesamtschaden aller Beteiligten beläuft sich laut Polizeibericht auf circa 35.000 Euro. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehren aus Pegnitz und Trockau und durch das THW Pegnitz abgesichert.

Zur Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei Trockau mussten drei Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt werden und es entstand ein Rückstau von mehreren Kilometern. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.