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Kater in brutaler Stahlkonstruktion gefangen - "kein vergleichbarer Fall"


Autor: Anton Knorr, Redaktion

Pegnitz, Dienstag, 29. Sept. 2026

Im Tierheim Bayreuth sorgt das Schicksal eines Katers für "Entsetzen und Unverständnis". Das Tier wurde vor wenigen Tagen in einer grausamen Falle gefunden. So geht es dem armen Geschöpf heute.
Nach der Rettung eines Katers aus einer verbotenen Falle nahe Pegnitz gibt das Tierheim Bayreuth ein Update zu seinem Zustand.


Update vom 29.09.2026: "Kein vergleichbarer Fall" - Katze aus brutaler Falle wohlauf

In der Nähe von Stemmenreuth bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) wurde eine Katze im Straßengraben gefunden. Wie die Polizei berichtete, war das Tier mit der Pfote in einer sogenannten Tellerfalle gefangen und musste daraus befreit werden. Der grausame Fund ereignete sich am 20. September. Anschließend wurde der Kater im Tierheim Bayreuth untergebracht, wo er aktuell noch immer zu Hause ist. 

Wie geht es dem armen Geschöpf heute – rund eine Woche, nachdem es aus dem furchtbaren Apparat befreit werden konnte? Auf Nachfrage von inFranken.de gab die Einrichtung nun ein Update zu seinem Zustand. Laut Tobias Haschka, Vorstandsmitglied des Tierheims, gehe es dem zweijährigen, unkastrierten Kater "den Umständen entsprechend gut". Dennoch ist seine rechte Vorderpfote, die in der Falle steckte, schwer gezeichnet.

"Glücklicherweise erlitt der Kater keine Fraktur. Allerdings führte die Quetschung zu einer bakteriellen Entzündung des Weichteilgewebes und einem Gewebeschaden, der bis auf die Sehne reicht", erklärt der Tierschützer.

Grausamer Vorfall löst bei Tierschützern "Entsetzen und Unverständnis" aus

Obwohl man in der Einrichtung regelmäßig mit gravierenden Fällen konfrontiert sei, löse das Schicksal des Katers dort "Entsetzen und Unverständnis" aus. Haschka erklärt, dass der Einsatz solcher Fallen nicht grundlos verboten sei, da dadurch erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden verursacht werden können. Angesichts dieser Tatsachen hatte Forti, wie der Kater nun im Tierheim genannt wird, mit seinem Verletzungsbild Glück im Unglück. Dem Tierheim sei "in den letzten zehn Jahren kein vergleichbarer Fall" bekannt.

Kürzlich berichtete auch das Tierheim Würzburg von einem traurigen Schicksal. Hündin Praline hat "7 Jahre Hölle" hinter sich, in denen sie Schreckliches erlebt hat. 

Ursprungsmeldung vom 20.09.2026: Nach Tierquälerei: Tierheim Bayreuth wendet sich mit Aufruf an die Öffentlichkeit

Hinweise zu dem Besitzer einer Tellerfalle nimmt die Polizeiinspektion Pegnitz unter der Telefonnummer 09241/99060 entgegen. Wer in der Gegend um Stemmenreuth eine junge, schwarze Katze vermisst, kann sich ebenfalls dort melden.

Am Sonntagmittag hat zudem das Tierheim Bayreuth, bei dem die Katze abgegeben wurde, einen Aufruf gestartet: Das Tier sei nicht gekennzeichnet.

"Wer sie oder ihren Besitzer kennt, meldet sich bitte im Tierheim unter der 0921/62634", erklären die Tierschützer.

Einsatz verboten, Handel weiter möglich

Tellereisen dürfen in der Europäischen Union seit 1995 nicht mehr verwendet werden. Die entsprechende EU-Verordnung verbietet den Einsatz der Fallen, nicht aber grundsätzlich deren Verkauf oder Besitz. Auch das Bundesjagdgesetz untersagt die Verwendung von Fanggeräten, die Tiere nicht unversehrt fangen oder nicht sofort töten.

Nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta können Tellereisen deshalb in Deutschland weiterhin gehandelt werden. Die Organisation weist darauf hin, dass neben Wildtieren auch Katzen und Hunde in solche Fallen geraten können.

Mit dpa-Material

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Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.